Erstes Carl Friedrich von Weizsäcker Gespräch in Wien mit Egon Bahr und Ming Shi

Wien (OTS) - Am 18. November, Freitagabend, konnte Professor Dr. Ludwig Adamovich, Vorsitzender des Vorstands der Carl Friedrich von Weizsäcker-Gesellschaft Österreich, im Hotel Bristol einen Kreis hochrangiger Gäste zum ersten Weizsäcker-Gespräch Wien begrüßen, darunter auch den Bundespräsidenten, Dr. Heinz Fischer.

Anliegen der Weizsäcker-Gespräche ist der Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Religion und Politik zu Themen, in denen wesentliche Herausforderungen unserer Zeit zum Ausdruck kommen.
Mit den geladenen Gästen illustrierten nicht zuletzt auch die Referenten Anliegen und Anspruch der Tagung.

Am Freitag sprach Professor Egon Bahr, Berlin, Bundesminister a.D. und Architekt der deutschen Ostpolitik unter Willy Brandt, über "Die strukturelle Handlungsunfähigkeit Europas und die Voraussetzungen zu ihrer Überwindung". Am Vormittag des 19. November, am Samstag, trug Ming Shi, geboren in Beijing, heute Freiburg, Journalist, Autor und Mitglied des Präsidiums des deutschen PEN, zum Thema vor "Wenn sich China unsicher fühlt, Chinas Sicherheits- und Außenpolitik im Spiegel zerfallener Weltbilder Pekings".

"Wissen und Verantwortung" ist die kürzeste Fassung des Programms der Carl Friedrich von Weizsäcker-Gesellschaft Österreich. Sie gibt es seit Anfang dieses Jahres, mit Prof. Dr. Ludwig Adamovich, Prof. Dr. Herbert Pietschmann und Dr. Bruno Redeker als Vorstand.

Gründungsmitglied ist u. a. die Weizsäcker-Gesellschaft in Deutschland, zu deren Gründern 1994 wiederum mit Carl Friedrich von Weizsäcker selbst auch Franz Kardinal König zählt.

Innerhalb der Programmatik der Weizsäcker-Gesellschaft nehmen die Weizsäcker-Gespräche nach Stil und Intention eine besondere Position ein, beispielsweise in der Funktion, Anreger zu sein, Anreger für die Weiterführung und Vertiefung von Themen durch andere Tagungsformate wie Symposien und Abendvorträge, aber auch Anreger und Motor zu sein in den Arbeits- und Projektbereichen der Weizsäcker-Gesellschaft, der "Zukunft der Arbeit" etwa, der "Zukunft der Bildung" und der "Zukunft der Aufklärung", der "Zukunft der Politik" und einer "Ethik der Moderne".

Gäste, Sponsoren und Veranstalter des ersten Weizsäcker-Gesprächs Wien konnten denn auch, wie Dr. Redeker am zweiten Tag zusammenfasste, auf "Stunden anregender Thesen, Begegnungen und Gespräche, bleibender Eindrücke und Ein-sichten" zurückblicken.

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Dr. Johannes Penzias
Geschäftsführung Carl Friedrich von Weizsäcker Gesellschaft Österreich
Tel: 0664 526 7449, Mailto: j.penzias@aon.at

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