FPÖ-Josefstadt: Stillstand haben die Grünen selbst zu verantworten

Mit rot-grüner Mehrheit im Bezirk und im Rathaus müssten eigentlich große Reformen realisierbar sein

Wien (OTS/fpd) - Die Lobeshymnen der ÖVP zu einem Jahr Mickel in der Josefstadt schießen zwar über das Ziel hinaus, jedoch die Kritik der Grünen, dass im 8. Bezirk seit dem Antritt einer schwarzen Bezirksvorste-hung nur Stillstand herrsche, gehe auch völlig an der Realität vorbei, so die Klubobfrau der FPÖ-Josefstadt, Birgit Ossberger zu den heutigen Meldungen der beiden Parteien.

Tatsache sei einerseits, dass bis dato kein einziges großmündig angekündigtes Wahlkampfzuckerl der ÖVP realisiert wurde. So sei eine Öffnung des Innenhofes des Palais Strozzi für die Öffentlichkeit in weite Ferne gerückt, aus dem angekündigten leistbaren Seniorenwohnheim wurde eine Seniorenresidenz, die sich vermutlich kein Josefstädter Pensionist leisten könne und die Parkplatzsituation für die ohnehin schon leidgeplagten Bewohner verschlimmere sich durch ein schlechtes Baustellenmanagement zusehends.

Tatsache sei aber auch, dass die Grünen nur wenig bis gar kein realistisches Engagement zeigen, irgendetwas in der Josefstadt verbessern zu wollen. Ideen, wie zum Beispiel den 13A in eine Straßenbahn umzuwandeln oder die Florianigasse für den Durchzugsverkehr zu sperren, würden jedenfalls nicht zur Verbesserung der Lebensqualität in der Josefstadt beitragen.

Den kritisierten Stillstand verantworten die Grünen daher selbst, denn mit der satten rot-grünen Mehrheit könnten sie jegliche Abstimmung in der Josefstädter Bezirksvertretung für sich entscheiden, schließt Ossberger. (Schluss) hn

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