Lehrer-Dienstrecht: BZÖ-Haubner zu Fekter: "Schuster, bleib bei deinen Leisten"

"SPÖ und ÖVP müssen rasch und ernsthaft ein neues Dienst- und Besoldungsrecht in Angriff nehmen"

Wien (OTS) - "Schuster, bleib bei deinen Leisten. Fekter soll sich lieber um die Schuldenbremse kümmern und nicht in die Bildungspolitik dazwischen funken". So kommentierte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner den skurrilen Vorschlag von Finanzministerin Fekter, wonach Junglehrer künftig sechs Stunden länger im Klassenzimmer stehen sollen, aber im Gegenzug dafür nur vier bezahlt bekommen. "Es ist die Aufgabe von Unterrichtsministerin Schmied, für faire Einstiegsgehälter und ausreichend Arbeitsplätze für Lehrer an den Schulen zu sorgen. Und gemeinsam müssen SPÖ und ÖVP rasch und ernsthaft ein neues Dienst- und Besoldungsrecht, das den modernen Gegebenheiten angepasst ist und mit der Bildungsreform konform geht, in Angriff nehmen", so Haubner weiter.

"Grundsätzlich müssen künftig alle Lehrer die volle Arbeitszeit in der Schule verbringen. Lehrer müssen von der Früh bis zum Nachmittag in der Schule sein. Gleichzeitig muss aber auch ein Ausbau von geeigneten Arbeitsplätzen in Angriff genommen werden", forderte Haubner.

"Die Lehrer müssen daher von ihren Verwaltungsaufgaben befreit werden, damit sie sich voll auf den Unterricht konzentrieren können. So könnte etwa die Organisation von Schulveranstaltungen in jenen Bereichen, die sich nicht auf fachlich-didaktisch relevante Aufgabenstellungen beziehen, von reinem Verwaltungspersonal übernommen werden. Es muss eine klare Trennung von Unterricht und Verwaltung wie in Finnland stattfinden", meinte Haubner.

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