Deklaration "Innovationsland Österreich" - Bures: Österreich auf dem Weg zum "Innovation Leader"

11 weitere Unternehmen unterzeichneten die Deklaration "Innovationsland Österreich" - Wachstumskurs im Bereich der wirtschaftsnahen angewandten Forschungsförderung eingeschlagen

Wien (OTS/SK) - Wien (SK) Innovationsministerin Doris Bures unterzeichnete Montagabend gemeinsam mit 11 Unternehmen die Deklaration "Innovationsland Österreich". Damit haben nun insgesamt 22 Unternehmen das Ziel vereinbart, bis 2015 die Forschungsinvestitionen um 20 Prozent zu steigern. "Bei Forschung und Technologie geht es um unseren Wirtschaftsstandort. Das sind Innovationen, die sich rechnen", betonte Bures. Daher wurde auch vonseiten des BMVIT die angewandte Forschungsförderung 2011 um fünf Prozent erhöht. Für das nächste Jahr ist ein Plus von drei Prozent veranschlagt. ****

Forschung und Entwicklung sind wesentliche Faktoren für den Wirtschaftsstandort Österreich. "Jene Länder, die nicht den Wirtschafts- und Forschungsstandort stärken, ihre Realwirtschaft nicht wettbewerbsfähig halten, sind jene Länder, die die größten Probleme haben", sagte Bures in Bezug auf die Folgen der Wirtschaftskrise. Dieses Prinzip gelte auch für Unternehmen. "Die Unternehmen, die 2008/2009 nicht aus Forschungs- und Technologieentwicklung ausgestiegen sind, hatten geringere wirtschaftliche Einbrüche und geringere Einbrüche im Bereich der Beschäftigung. Mittlerweile ist es ihnen gelungen, in vielen Bereichen besser dazustehen als das vor 2008 der Fall war", betonte Bures.

Investitionen in Forschung und Entwicklung seien also auch Gegensteuerungsmaßnahmen zur Krise. Investitionen, die darüber hinaus qualitätsvolle Arbeitsplätze schaffen. Es handle sich um eine gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung von Politik und Wirtschaft, Forschung und Innovation zu forcieren. Das BMVIT sei dabei ein verlässlicher Partner, so Bures. Das Ziel lautet: eine Forschungs- und Entwicklungsquote von 3,76 Prozent des BIP bis 2020. "Das geht nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung", betonte Bures.

Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde die Deklaration "Innovationsland Österreich" ins Leben gerufen. Bei den Alpbacher Technologiegesprächen wurde sie bereits von 11 Unternehmen unterzeichnet. Seit Montagabend sind es 22. "22 Unternehmen in Österreich, die gemeinsam rund 80.000 Menschen beschäftigen, 12.000 allein im Bereich Forschung und Entwicklung", bekräftigte Bures. Diese 22 Unternehmen haben einen Forschungsetat von etwa 1,1 Milliarden Euro jährlich - das ist ein Fünftel der gesamten Investitionen an der wirtschaftlichen Forschung und Technologieentwicklung. "Das sind Unternehmen, die hohe Investitionen tätigen und auch sehr viel im Bereich der Ausbildung und Qualifizierung der Beschäftigten leisten", so Bures.

Die 11 Unterzeichner-Unternehmen sind: Baxter Innovations GmbH, Bernecker + Rainer Industrie Elektronik Ges.m.b.H., Borealis AG, BRP-Powertrain GmbH & Co KG, FACC AG, Fronius International GmbH, Knowles Electronics Austria GmbH, NXP Semiconductors Austria GmbH, Rosenbauer International AG, voestalpine Stahl GmbH und Wolford AG. (Schluss) pep/bj

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