• 24.11.2011, 10:19:01
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Deklaration "Innovationsland Österreich" - Bures: Österreich auf dem Weg zum "Innovation Leader"

11 weitere Unternehmen unterzeichneten die Deklaration "Innovationsland Österreich" - Wachstumskurs im Bereich der wirtschaftsnahen angewandten Forschungsförderung eingeschlagen

Wien (OTS/SK) - Wien (SK) Innovationsministerin Doris Bures
unterzeichnete Montagabend gemeinsam mit 11 Unternehmen die
Deklaration "Innovationsland Österreich". Damit haben nun insgesamt
22 Unternehmen das Ziel vereinbart, bis 2015 die
Forschungsinvestitionen um 20 Prozent zu steigern. "Bei Forschung und
Technologie geht es um unseren Wirtschaftsstandort. Das sind
Innovationen, die sich rechnen", betonte Bures. Daher wurde auch
vonseiten des BMVIT die angewandte Forschungsförderung 2011 um fünf
Prozent erhöht. Für das nächste Jahr ist ein Plus von drei Prozent
veranschlagt. ****

Forschung und Entwicklung sind wesentliche Faktoren für den
Wirtschaftsstandort Österreich. "Jene Länder, die nicht den
Wirtschafts- und Forschungsstandort stärken, ihre Realwirtschaft
nicht wettbewerbsfähig halten, sind jene Länder, die die größten
Probleme haben", sagte Bures in Bezug auf die Folgen der
Wirtschaftskrise. Dieses Prinzip gelte auch für Unternehmen. "Die
Unternehmen, die 2008/2009 nicht aus Forschungs- und
Technologieentwicklung ausgestiegen sind, hatten geringere
wirtschaftliche Einbrüche und geringere Einbrüche im Bereich der
Beschäftigung. Mittlerweile ist es ihnen gelungen, in vielen
Bereichen besser dazustehen als das vor 2008 der Fall war", betonte
Bures.

Investitionen in Forschung und Entwicklung seien also auch
Gegensteuerungsmaßnahmen zur Krise. Investitionen, die darüber hinaus
qualitätsvolle Arbeitsplätze schaffen. Es handle sich um eine
gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung von Politik und
Wirtschaft, Forschung und Innovation zu forcieren. Das BMVIT sei
dabei ein verlässlicher Partner, so Bures. Das Ziel lautet: eine
Forschungs- und Entwicklungsquote von 3,76 Prozent des BIP bis 2020.
"Das geht nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung", betonte Bures.

Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde die Deklaration
"Innovationsland Österreich" ins Leben gerufen. Bei den Alpbacher
Technologiegesprächen wurde sie bereits von 11 Unternehmen
unterzeichnet. Seit Montagabend sind es 22. "22 Unternehmen in
Österreich, die gemeinsam rund 80.000 Menschen beschäftigen, 12.000
allein im Bereich Forschung und Entwicklung", bekräftigte Bures.
Diese 22 Unternehmen haben einen Forschungsetat von etwa 1,1
Milliarden Euro jährlich - das ist ein Fünftel der gesamten
Investitionen an der wirtschaftlichen Forschung und
Technologieentwicklung. "Das sind Unternehmen, die hohe Investitionen
tätigen und auch sehr viel im Bereich der Ausbildung und
Qualifizierung der Beschäftigten leisten", so Bures.

Die 11 Unterzeichner-Unternehmen sind: Baxter Innovations GmbH,
Bernecker + Rainer Industrie Elektronik Ges.m.b.H., Borealis AG,
BRP-Powertrain GmbH & Co KG, FACC AG, Fronius International GmbH,
Knowles Electronics Austria GmbH, NXP Semiconductors Austria GmbH,
Rosenbauer International AG, voestalpine Stahl GmbH und Wolford AG.
(Schluss) pep/bj

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Tel.: 01/53427-275
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