Dr. Wolfgang Metka: Patientenleben muss auch in der Schönheitschirurgie an erster Stelle stehen

Verantwortungsvoller Umgang mit dem Menschen, der sich dem Arzt anvertraut, ist oberste Pflicht!

Wien (OTS) - Maximal zwei Operationen pro Tag, dieses Limit hat
sich jener Mann gesetzt, der seit über 30 Jahren ausschließlich ästhetisch-chirurgische Eingriffe durchführt. "Ich habe mir dieses Limit gesetzt, damit ich jeder Patientin und jedem Patienten meine volle Aufmerksamkeit zusichern kann.", so Dr. Wolfgang Metka, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. "So ist das gesamte OP-Team erholt und hält die vorgeschriebenen Arbeitsgesetze ein.", so der Chirurg weiter. Ihm sei bekannt, dass viele Kollegen das anders handhaben und nach ihrem anstrengenden Nachtdienst an einem anderen Arbeitsplatz noch Schönheits-OPs in Privatkliniken durchführen. Für die Patientinnen und Patienten sehe er persönlich genau da ein großes Gefahrenpotential.

Die von BM Stöger geplanten gesetzlichen Regelungen begrüßt Metka. "Es ist allerhöchste Zeit, dass gewisse Standards eingeführt werden!", so Metka. Er bevorzuge die Einführung einer Facharztausbildung für Ästhetische Chirurgie, da sich die Aufgabenstellung an den Chirurgen sehr speziell darstelle und ein hohes Maß an Routine und Einfühlungsvermögen für die Patientinnen und Patienten von absolutem Vorteil wäre.

Metka rät Patientinnen und Patienten außerdem sich nicht von Rabatt-Aktionen und Billig-Angeboten verführen zu lassen. "Die Schönheitschirurgie in Österreich entwickelt sich seit kurzem in eine Richtung, die für die Patientinnen und Patienten ganz neue Gefahren birgt: Um konkurrenzfähig gegenüber ausländischen Anbietern zu sein, sinken die Preise für Beauty-OPs auch in Österreich und mit den Preisen auch die Qualität! Bei uns seriös arbeitenden Schönheitschirurgen läuten spätestens jetzt, ob dieser Entwicklung, die Alarmglocken. Nicht nur weil ein ganzer Zweig der Medizin in Verruf geraten könnte, sondern vor allem weil Patienten Risiken ausgesetzt sind, die sie selbst nicht annähernd erahnen können.", so Metka abschließend.

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