Echinacea nicht gleich Echinacea

Abwehrkräfte stärken - Erkältungen lindern mit der Natur

Wien (OTS) - Immer wieder kommt der Sonnenhut (Echinacea) ins Kreuzfeuer der Öffentlichkeit und wird als wirkungslos diffamiert. "Dabei wird nicht transportiert, dass es verschiedene Sonnenhutarten und Präparate gibt, die unterschiedlich wirken", kritisiert Univ. Prof. Mag. Pharm. Wolfgang Kubelka vom Department für Pharmakognosie, Universität Wien und Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie. "Der Frischpflanzenpressaft aus Echinacea purpurea - und zwar aus den oberirdischen Teilen der Pflanze - zum Beispiel ist sehr wohl in der Lage, die Abwehrkraft zu stärken, Erkältungssymptome zu lindern und Krankentage zu verkürzen. Das ist in etlichen Studien bewiesen worden. Im Gegensatz dazu es gibt keinen klinischen Beleg für die Wirksamkeit von Produkten aus der Echinacea Wurzel."

Der Presssaft der oberirdischen Teile der Echinacea purpurea wurde vom europäischen Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel ausdrücklich als wirksam eingestuft.

Im Detail ergab die Evaluierung der klinischen Daten zu Echinacea purpurea, dass für die kurzfristige Prävention und Behandlung von Erkältungskrankheiten die Evidenz aus klinischen Studien als ausreichend angesehen wird - und nur dieser Presssaft der oberirdischen Teile wird in Echinacin verwendet.

Eine unabhängige Metaanalyse von Shah et al., an der University of Connecticut durchgeführt, beinhaltet die Ergebnisse von 14 klinischen Studien mit dem Presssaft Echinacea purpurea, an der insgesamt 2986 PatientInnen teilgenommen haben. Die Analyse zeigte, dass auch Prävention möglich ist. "Das Risiko eine Erkältung zu bekommen reduziert sich durch den Einsatz von Echinacea-Präparaten um 58 Prozent", interpretiert Prof. Kubelka die Ergebnisse der Metaanalyse. "Weiters konnte gezeigt werden, dass sich die Krankheitsdauer verkürzt. Und zwar um 1,4 Tage." Fünf dieser Studien bezogen sich auf Echinacin(R) bzw. Echinaguard(R) von Madaus.

Der Rote Sonnenhut ist seit Jahrhunderten in der indianischen Volksmedizin bekannt und wird dort bei Infektionen und fieberhaften Erkrankungen eingesetzt. Er wird im Hochsommer im Ganzen geerntet und die oberirdischen Teile (Kraut und Blüten) zu dem heilenden Saft gepresst. Prof. Kubelka: "1920 ist das Heilmittel dann nach Europa gekommen. Dr. Madaus hat 1938 aus Echinacea purpurea den Frischpflanzensaft gepresst und damit die Phytotherapie bereichert."

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