• 23.11.2011, 16:07:52
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Echinacea nicht gleich Echinacea

Abwehrkräfte stärken - Erkältungen lindern mit der Natur

Wien (OTS) - Immer wieder kommt der Sonnenhut (Echinacea) ins
Kreuzfeuer der Öffentlichkeit und wird als wirkungslos diffamiert.
"Dabei wird nicht transportiert, dass es verschiedene Sonnenhutarten
und Präparate gibt, die unterschiedlich wirken", kritisiert Univ.
Prof. Mag. Pharm. Wolfgang Kubelka vom Department für Pharmakognosie,
Universität Wien und Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft
für Phytotherapie. "Der Frischpflanzenpressaft aus Echinacea purpurea
- und zwar aus den oberirdischen Teilen der Pflanze - zum Beispiel
ist sehr wohl in der Lage, die Abwehrkraft zu stärken,
Erkältungssymptome zu lindern und Krankentage zu verkürzen. Das ist
in etlichen Studien bewiesen worden. Im Gegensatz dazu es gibt keinen
klinischen Beleg für die Wirksamkeit von Produkten aus der Echinacea
Wurzel."

Der Presssaft der oberirdischen Teile der Echinacea purpurea wurde
vom europäischen Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel ausdrücklich
als wirksam eingestuft.

Im Detail ergab die Evaluierung der klinischen Daten zu Echinacea
purpurea, dass für die kurzfristige Prävention und Behandlung von
Erkältungskrankheiten die Evidenz aus klinischen Studien als
ausreichend angesehen wird - und nur dieser Presssaft der
oberirdischen Teile wird in Echinacin verwendet.

Eine unabhängige Metaanalyse von Shah et al., an der University of
Connecticut durchgeführt, beinhaltet die Ergebnisse von 14
klinischen Studien mit dem Presssaft Echinacea purpurea, an der
insgesamt 2986 PatientInnen teilgenommen haben. Die Analyse zeigte,
dass auch Prävention möglich ist. "Das Risiko eine Erkältung zu
bekommen reduziert sich durch den Einsatz von Echinacea-Präparaten um
58 Prozent", interpretiert Prof. Kubelka die Ergebnisse der
Metaanalyse. "Weiters konnte gezeigt werden, dass sich die
Krankheitsdauer verkürzt. Und zwar um 1,4 Tage." Fünf dieser Studien
bezogen sich auf Echinacin(R) bzw. Echinaguard(R) von Madaus.

Der Rote Sonnenhut ist seit Jahrhunderten in der indianischen
Volksmedizin bekannt und wird dort bei Infektionen und fieberhaften
Erkrankungen eingesetzt. Er wird im Hochsommer im Ganzen geerntet und
die oberirdischen Teile (Kraut und Blüten) zu dem heilenden Saft
gepresst. Prof. Kubelka: "1920 ist das Heilmittel dann nach Europa
gekommen. Dr. Madaus hat 1938 aus Echinacea purpurea den
Frischpflanzensaft gepresst und damit die Phytotherapie bereichert."

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Hennrich.PR, Frau Daniela Hennrich
Tel: 01/879 99 07, office@hennrich-pr.at

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