• 23.11.2011, 13:20:15
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Berlakovich: Energiebilanz 2010 bestätigt steigenden Anteil der Erneuerbaren

Jedoch auch weiterer Handlungsbedarf - Insbesondere bei Verkehr und Industrie

Wien (OTS) - Die heute veröffentlichte Energiebilanz 2010
bestätigt den steigenden Anteil der erneuerbaren Energien in
Österreich. "Der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtenergieverbrauch
ist im Vorjahr im Vergleich zu 2009 um fünf Prozent gestiegen und
liegt aktuell bereits bei 30,8 Prozent. Das heißt, dass die Erzeugung
von nachhaltiger Energie in Österreich insgesamt so groß ist wie der
Energieverbrauch in Wien und in Niederösterreich. Wir sind also in
diesem Bereich auf dem richtigen Weg. Diesen Trend gilt es
auszubauen", so Umweltminister Nikolaus Berlakovich zu der heute
veröffentlichten Energiebilanz 2010. *****

Setzen auf Triple-E: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und
Energiesparen

"Auf der anderen Seite geht aus den heute veröffentlichten Zahlen
auch deutlich hervor, wo noch Handlungsbedarf besteht", betont der
Umweltminister. So bleiben etwa der Verkehr und die Industrie
weiterhin Problembereiche. "Weitere Anstrengungen sind auch bei der
Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs notwendig. Wir setzen dabei
auf Triple-E: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und
Energiesparen, um unser Ziel der Energieautarkie Österreichs, die
laut wissenschaftlichen Studien bis 2050 möglich ist, zu erreichen",
so Berlakovich.

"Massiven Rückenwind dafür gibt es durch das heuer beschlossene
Ökostromgesetz und das Klimaschutzgesetz. Letzteres macht den
Klimaschutz verbindlich und ist ein klarer Handlungsauftrag an die
einzelnen Sektoren, bis zum Beginn des kommenden Jahres effiziente
Maßnahmenbündel zu erarbeiten. Mit dem Klimaschutzgesetz gibt es nun
festgelegte CO2-Höchstmengen für die einzelnen Sektoren, die
eingehalten werden müssen", so Berlakovich.

"Auch die Förderung der thermischen Sanierung ist höchst
erfolgreich und wird daher fortgesetzt. Noch bis zum Jahr 2014 ist
ein Fördervolumen von jährlich 100 Millionen Euro für Private und
Betriebe abzuholen. Damit werden jeweils über 700 Mio. Euro
Investitionen ausgelöst, 4 Mio. t CO2 eingespart und 10.000
Arbeitsplätze geschaffen und gesichert", so Berlakovich weiter. "Das
ist eine optimale Kombination von Ökologie und Ökonomie."

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6963

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