BZÖ-Huber kritisiert unverständliche Südtirol-Haltung von Spindelegger

Wien (OTS) - Kritik an der "unverständlichen Südtirol-Haltung" von Außenminister Spindelegger übt der BZÖ-Südtirolsprecher Abg. Gerhard Huber nach dem außenpolitischen Ausschuss. "Die Weigerung, den österreichisch-stämmigen Südtirolern eine Doppelstaatsbürgerschaft zu ermöglichen, ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich dafür einsetzen", so Huber. Dies träfe tausende Nachfahren von Österreichern, die 1919 ungefragt "zwangs-italienisiert" wurden.

Huber erinnert Spindelegger daran, dass Österreich die Schutzmacht für die Südtiroler ist. Deshalb müsse ihnen auch die Doppelstaatsbürgerschaft angeboten werden. Mit dieser klaren Ablehnung durch die ÖVP und den fadenscheinigen Argumenten ihres Parteichefs Spindelegger, wonach Doppelstaatsbürgerschaften im EU-Raum nur Probleme brächten, "stellt sich die Fraktion des Tiroler Landeshauptmannes auch klar gegen die mehr als 22.000 Unterzeichner einer entsprechenden Forderung", erinnert der BZÖ-Südtirolsprecher.

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