Streitkräfte: Höfler unterstützt sinnvolle Reform bei Panzern

"Unsere Stärke sind moderne Panzer und die Qualität unserer Soldaten"

Wien (OTS/BMLVS) - Generalleutnant Günter Höfler, der Kommandant der Streitkräfte, unterstützt die von Verteidigungsminister Norbert Darabos präsentierten Einsparungen bei gepanzerten Fahrzeugen. "Ältere Systeme wie zum Beispiel der Schützenpanzer Saurer oder der Jagdpanzer Kürassier standen bereits am Ende ihrer Nutzungsdauer. Diese Panzer aus den 1960iger Jahren finden in modernen Krisenszenarien keine Verwendung mehr", sagte Höfler heute, Mittwoch. "Das Bundesheer muss Schwergewichte bilden. Unser Augenmerk liegt daher auf modernem Gerät: wie beispielsweise dem Kampfschützenpanzer Ulan, dem Mannschaftstransportpanzer Pandur, oder dem Allschutzfahrzeug Dingo" betonte der Streitkräftekommandant.

"Die Hauptaufgabe von Streitkräften ist immer die Bewältigung von Einsätzen. Danach richtet sich, welches Gerät angeschafft und betrieben wird. Unsere Stärke liegt aber vor allem in der Qualität unserer Soldaten, die diese Panzer bedienen", so der Streitkräftekommandant.

Generalleutnant Höfler betonte, dass das Bundesheer jedoch grundlegende Fähigkeiten auch an schweren Waffensystemen erhalten muss. Diese sind auch notwendig, um bei Einsätzen im internationalen Krisenmanagement konkurrenzfähig zu bleiben. Das Fortbestehen des Kampfpanzers Leopard II und der Panzerhaubitze M109 - jeweils auch in reduzierter Stärke - trägt dazu weiter bei.

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