- 22.11.2011, 16:22:11
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Höhere Schwellenwerte: Vorarlberg begrüßt Verlängerung
Zustimmung der Landesregierung - "Impulse für die heimische Wirtschaft"
Bregenz (OTS/VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung hat der
Verlängerung der chwellenwerte-Verordnung bis Ende 2012 zugestimmt,
berichteten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesstatthalter
Markus Wallner am Dienstag (22. November) im Pressefoyer: "Damit
werden deutliche Impulse für die heimische Wirtschaft gesetzt."
Die höheren Wertgrenzen für eine Auftragsvergabe der öffentlichen
Hand ermöglichen eine Direktvergabe im Baubereich bis zu 100.000
Euro, bei einer Vergabe in einem nicht-offenen Verfahren bis zu einer
Million Euro. Zuvor lag der Schwellenwert für Direktvergaben bei
40.000 bzw. 120.000 Euro. "Diese Regelung hat sich in der Praxis sehr
bewährt", informiert Landesrat Karlheinz Rüdisser: "Die höheren
Schwellenwerte für Direktvergaben haben dazu beigetragen, dass
heimische Unternehmen die Konjunkturkrise der vergangenen zwei Jahre
leichter bewältigen konnten." Damit, so Landesstatthalter Wallner,
"leistete die Schwellenwertverordnung indirekt auch einen wichtigen
Beitrag zur Stärkung der Kaufkraft und zur Vermeidung höherer
Arbeitslosenzahlen". Von der Beibehaltung dieser höheren
Schwellenwerte profitieren insbesondere Klein- und Mittelbetriebe in
der Region, betont Wallner: Seit Inkrafttreten der Verordnung im Mai
2009 konnten beim Hochbau Direktvergaben im Umfang von 8,3 Millionen
Euro zusätzlich an heimische Unternehmen vergeben werden. Aufträge
aufgrund eines nicht-offenen Verfahrens wurden im Umfang von 8,5
Millionen Euro vergeben - "also insgesamt rund 17 Millionen Euro an
zusätzlichen Aufträgen aus dem Hochbau für die heimische Wirtschaft",
fasst der Landesstatthalter zusammen.
Die Verordnung des Bundeskanzleramts zur Verlängerungen der
Schwellenwerte bedarf laut der 15a-Vereinbarung der Zustimmung der
Länder. Zahlreiche Ländervertreter hatten sich im Vorfeld für die
Verlängerung bis Ende 2012 beim Bund eingesetzt.
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