Wr.Budget - SP-Klicka: Wien betreibt eine gut durchdachte Gesundheitspolitik!

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir wollen den Wienerinnen und Wienern die Sicherheit einer guten Behandlung ermöglichen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Vermögen. Dafür betreiben wir in Wien eine gut durchdachte Gesundheitspolitik", betonte SP-Gemeinderätin Marianne Klicka in der heutigen Spezialdebatte zur Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales im Zuge der Budgetdebatte.

Zahlreiche Angebote für SeniorInnen

Besonders für ältere Menschen biete die Stadt Unterstützung etwa durch ambulante Dienste, Tageszentren, Wohngemeinschaften oder durch die Betreuung in Pflegewohnhäusern. "Die Nettoausgaben im Gesundheitsbereich belaufen sich 2012 auf mehr als 2 Milliarden Euro", rechnete Klicka vor. Hinsichtlich des Wiener Geriatriekonzepts würden bis 2015 alle Einrichtungen neu errichtet sein und die beste Versorgung für die Wiener SeniorInnen bieten. Zahlreiche neue Pflegehäuser wie etwa in Leopoldstadt und Meidling seien bereits in Betrieb. "Überdies werden innovative Wohn- und Pflegehäuser den Wienerinnen und Wienern bis ins hohe Alter die Möglichkeit bieten selbstbestimmt zu leben und im Bedarfsfall dennoch Pflege und Betreuung bis zur letzten Stunde zur Verfügung zu haben", ergänzte Klicka. Als weitere Servicestelle nannte Klicka auch das SeniorInnenbüro der Stadt, das für ältere Personen viele gesundheitsfördernde Bewegungsangebote bereit stelle und auch eine Teilnahme am kulturellen Leben ermögliche.

Wien ist in punkto Frauengesundheit vorbildlich

"Wien hat als einziges Bundesland bereits seit 1998 ein eigenes Frauengesundheitsprogramm, der Landessanitätsrat ist mehrheitlich weiblich besetzt und Wien ist auch führend bei der Besetzung der Primariate mit Frauen", erklärte Klicka. Auch das Männergesundheitszentrum MEN - das einzige seiner Art in Österreich -entwickle geschlechtsspezifische Gesundheitsförderungsangebote - nach dem Vorbild der Frauengesundheitszentren. "Weiters wurden in den städtischen Krankenhäusern Opferschutzgruppen für Gewaltopfer eingerichtet", ergänzte die SP-Gemeinderätin. Überdies sei Wien seit 1988 Mitglied des Gesunden Städtenetzwerks der WHO: Dort wurde der Prozess "Gesundheit 2020" begonnen, um Leitlinien für die europäischen Regionen zu erarbeiten, durch die alle Menschen zur vollkommenen Ausschöpfung ihres gesundheitlichen Potentials und Wohlbefindens befähigt werden sollen. "Bei allem Vorbildcharakter Wiens im Gesundheitsbereich, ist dies aber noch lange kein Grund sich auf dem Erreichten auszuruhen - wir werden den eingeschlagenen erfolgreichen Weg weiter gehen, denn Wien ist eine gesunde Stadt und soll es auch bleiben", schloss Klicka. (Schluss)

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