- 22.11.2011, 15:47:07
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Wr.Budget - SP-Klicka: Wien betreibt eine gut durchdachte Gesundheitspolitik!
Wien (OTS/SPW-K) - "Wir wollen den Wienerinnen und Wienern die
Sicherheit einer guten Behandlung ermöglichen, unabhängig von Alter,
Geschlecht oder Vermögen. Dafür betreiben wir in Wien eine gut
durchdachte Gesundheitspolitik", betonte SP-Gemeinderätin Marianne
Klicka in der heutigen Spezialdebatte zur Geschäftsgruppe Gesundheit
und Soziales im Zuge der Budgetdebatte.
Zahlreiche Angebote für SeniorInnen
Besonders für ältere Menschen biete die Stadt Unterstützung etwa
durch ambulante Dienste, Tageszentren, Wohngemeinschaften oder durch
die Betreuung in Pflegewohnhäusern. "Die Nettoausgaben im
Gesundheitsbereich belaufen sich 2012 auf mehr als 2 Milliarden
Euro", rechnete Klicka vor. Hinsichtlich des Wiener Geriatriekonzepts
würden bis 2015 alle Einrichtungen neu errichtet sein und die beste
Versorgung für die Wiener SeniorInnen bieten. Zahlreiche neue
Pflegehäuser wie etwa in Leopoldstadt und Meidling seien bereits in
Betrieb. "Überdies werden innovative Wohn- und Pflegehäuser den
Wienerinnen und Wienern bis ins hohe Alter die Möglichkeit bieten
selbstbestimmt zu leben und im Bedarfsfall dennoch Pflege und
Betreuung bis zur letzten Stunde zur Verfügung zu haben", ergänzte
Klicka. Als weitere Servicestelle nannte Klicka auch das
SeniorInnenbüro der Stadt, das für ältere Personen viele
gesundheitsfördernde Bewegungsangebote bereit stelle und auch eine
Teilnahme am kulturellen Leben ermögliche.
Wien ist in punkto Frauengesundheit vorbildlich
"Wien hat als einziges Bundesland bereits seit 1998 ein eigenes
Frauengesundheitsprogramm, der Landessanitätsrat ist mehrheitlich
weiblich besetzt und Wien ist auch führend bei der Besetzung der
Primariate mit Frauen", erklärte Klicka. Auch das
Männergesundheitszentrum MEN - das einzige seiner Art in Österreich -
entwickle geschlechtsspezifische Gesundheitsförderungsangebote - nach
dem Vorbild der Frauengesundheitszentren. "Weiters wurden in den
städtischen Krankenhäusern Opferschutzgruppen für Gewaltopfer
eingerichtet", ergänzte die SP-Gemeinderätin. Überdies sei Wien seit
1988 Mitglied des Gesunden Städtenetzwerks der WHO: Dort wurde der
Prozess "Gesundheit 2020" begonnen, um Leitlinien für die
europäischen Regionen zu erarbeiten, durch die alle Menschen zur
vollkommenen Ausschöpfung ihres gesundheitlichen Potentials und
Wohlbefindens befähigt werden sollen. "Bei allem Vorbildcharakter
Wiens im Gesundheitsbereich, ist dies aber noch lange kein Grund sich
auf dem Erreichten auszuruhen - wir werden den eingeschlagenen
erfolgreichen Weg weiter gehen, denn Wien ist eine gesunde Stadt und
soll es auch bleiben", schloss Klicka. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Anita Schartmüller
Tel.: (01) 4000-81 922
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at
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