• 22.11.2011, 13:00:45
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Karlheinz Töchterle: Bestehende Kooperationen mit chinesischen Universitäten vertiefen

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast an der Peking University

uniko-Präsident Rektor Dr. Heinrich Schmidinger, FWF-Präsident Dr. Christoph Kratky, OeAD-Geschäftsführer Dr. Hubert Dürrstein und Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle

Wien (OTS) - Arbeitsgespräche im Bildungsministerium und ein
Besuch an der Peking University stehen heute im Mittelpunkt des
Arbeitsbesuchs von Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle in China. An der Peking University wurde der
Minister von Präsident Prof. Dr. Qifeng Zhou empfangen. In einem
Arbeitsgespräch erkundigte sich Töchterle über die Schwerpunkte und
Rahmenbedingungen an der traditionsreichen Universität, so sind
Studienbeiträge beispielsweise eine bewährte Selbstverständlichkeit.
Der Minister betonte, die bestehenden Kooperationen zwischen
chinesischen und österreichischen Universitäten weiter vertiefen zu
wollen. Derzeit gibt es 64 Partnerschaftsabkommen zwischen
chinesischen und österreichischen Universitäten. Bevor der Minister
am Abend nach Shanghai weiterreist, wird er noch die Verbotene Stadt
besuchen.

Die 1898 gegründete Peking University wurde in den vergangenen Jahren
zu einem Zentrum für Lehre und Forschung weiterentwickelt und
versteht sich als "Volluniversität", die in Zukunft zu einer der
besten der Welt gehören möchte. "Die Universität Peking ist eine sehr
angesehene Universität mit starker internationaler Orientierung. Dies
spiegelt sich in den zahlreichen Partnerschaften und Kooperationen
wider", so der Minister weiter. Vier österreichische Universitäten
kooperieren seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit der Peking
University: Unter anderem die Universität Wien, die bereits 1997 ein
Partnerschaftsabkommen unterzeichnete.

Ebenso Teil der erfolgreichen Zusammenarbeit sind die im Rahmen des
Eurasia-Pacific Uninet durchgeführten Sommerschulen: In Kooperation
mit den China-Zentrum der Universität Salzburg (deren Rektor Heinrich
Schmidinger ist ebenso Teil der Delegation) finden jährlich
Sommerschulen in China und Österreich statt, sie leisten auch einen
erheblichen Beitrag zum Kennenlernen der jeweils anderen Kultur. 2011
kamen so rund 200 Studierende aus China nach Österreich und 85
Österreicher/innen besuchten Sommerschulen in China. Auch mit dem
Wissenschaftsfonds FWF bestehen Kooperationen, im Rahmen derer etwa
2011 elf chinesische PhD-Studierende nach Österreich gekommen sind.

Österreichs Universitäten erfreuen sich übrigens großer Beliebtheit
bei chinesischen Studierenden: Im Wintersemester 2010/11 studierten
rund 1.300 Studierende aus China an österreichischen Universitäten,
Fachhochschulen und Privatuniversitäten.

Heute Abend reist Karlheinz Töchterle mit der hochrangigen
Wissenschafts-Delegation, der unter anderem uniko-Präsident Rektor
Dr. Heinrich Schmidinger, FWF-Präsident Dr. Christoph Kratky und
OeAD-Geschäftsführer Dr. Hubert Dürrstein angehören, nach Shanghai
weiter, wo er weitere Universitäten und Forschungseinrichtungen
besuchen wird. Donnerstagvormittag kehrt der Minister nach Wien
zurück.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

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   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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