- 22.11.2011, 11:23:43
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FSG/GPA-djp-Pick: "Zurück in die Steinzeit oder doch lieber Bildungsreformen gemeinsam angehen?"
Kompetenztrainings wären auch für jene denkbar, die skurrile Sanktionen fordern
Wien (OTS/FSG) - "Mit seiner aktuellen Forderung, Eltern von
verhaltensauffälligen Kindern die Familienbeihilfe vorübergehend zu
streichen, bestärkt der oberste FCG-Pflichtschulllehrervertreter
Kimberger, worum es seiner Fraktion offenbar geht: Zurück in die
Bildungssteinzeit", kommentiert Peter Pick, Vorsitzender der
FSG-Jugend in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp). "Natürlich haben Eltern die
Erziehungsverpflichtungen, aber wenn Herr Kimberger will, dass diese
von Eltern stärker wahrgenommen wird, dann ist er mit seinen
Rohrstaberl-Methoden auf dem Holzweg. Unser Bildungssystem braucht
keine Schnapsideen, sondern vernünftige Reformen, die in einem
konstruktiven Miteinander erarbeitet werden."
Die FSG-GPA/djp-Jugend plädiert dafür, die dringend notwendigen
Bildungsreformen gemeinsam anzugehen und fordert deswegen eine breite
pädagogische Ausbildung für alle LehrerInnen in allen schulischen
Bereichen sowie eine verpflichtende LehrerInnenfortbildung, weiters
mindestens zwei Lehrpersonen pro Klasse, um alle SchülerInnen
individuell unterstützen zu können sowie verpflichtende
Sozial-Kompetenz-Trainings für KlassenlehrerInnen,
VertrauenslehrerInnen und SchülerInnenvertreterInnen durch eine
kompetente Organisationen.
"Wenn es noch weitere skurrile Wortmeldungen wie die von Kimberger
gibt, dann werden wir darüber nachdenken, dringend verpflichtende
Kompetenztrainings für FCG-LehrergewerkschafterInnen zu fordern", so
Pick abschließend.
Rückfragehinweis:
Litsa Kalaitzis Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier Pressesprecherin Alfred-Dallinger-Platz 1 1034 Wien Tel.: 05 0301-21553 Mobil.: +43 676 817 111 553 Email: [email protected] Internet: www.gpa-djp.at
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