• 21.11.2011, 12:24:13
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Karlheinz Töchterle: Partnerschaft mit China im Bereich Wissenschaft und Forschung weiter intensivieren

Wissenschafts- und Forschungsminister trifft Amtskollegen Wan Gang in Peking

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle mit Wan Gang, Wissenschafts- und Technologieminister der Volksrepublik China

Wien (OTS) - Ein Treffen mit seinem Amtskollegen Wan Gang,
Wissenschafts- und Technologieminister der Volksrepublik China, stand
heute Vormittag am Beginn des Arbeitsbesuchs von Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle in Peking. "China und
Österreich verbindet auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung
eine langjährige, erfolgreiche Partnerschaft, die es weiter
auszubauen und zu intensivieren gilt", so der Minister nach dem
Arbeitsgespräch. Am Abend steht ein Empfang in der österreichischen
Botschaft am Programm.

Wichtige Basis für die Zusammenarbeit sei der verstärkte Austausch
von Studierenden, Lehrenden und Forschenden, der im Rahmen des seit
2000 bestehenden Eurasia-Pacific Uninet bereits gut funktioniere, so
Töchterle. Weiters verweist der Minister auf das Abkommen über
Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ) der beiden Länder,
das 1985 unterzeichnet wurde. Aktuell gibt es 15 Projekte. Auch im
EU-Kontext bestehen Kooperationen. China und Österreich arbeiten im
Europäischen Forschungsrahmenprogramm erfolgreich zusammen:
Österreichische Partnerorganisationen sind in elf Prozent aller
Projekte mit chinesischer Beteiligung involviert.

Heute Abend lädt der österreichische Botschafter Dr. Martin Sajdik zu
einem Empfang, im Rahmen dessen Dr. Brigitte Winklehner, Präsidentin
des Eurasia-Pacific Uninet, das Große Ehrenzeichens für Verdienste um
die Republik Österreich überreicht wird. Das durch die
Bundesregierung finanzierte Eurasia-Pacific Uninet umfasst
österreichische Universitäten, Fachhochschulen und weitere
Forschungs- und Bildungseinrichtungen und vernetzt diese mit
Partnerorganisationen in Ostasien, Zentralasien und Südasien. Dem
Netzwerk gehören derzeit 144 Mitglieder an, davon 54 Universitäten
und Akademien in China. "Dank des großen Engagements und
unermüdlichen Einsatzes von Präsidentin Winklehner wurde das
Eurasia-Pacific Uninet zum größten Netzwerk unter den
europäisch-asiatischen Wissenschaftskooperationen", betont Töchterle.

Im Rahmen des Eurasia-Pacific Uninet erhalten Studierende der
Partneruniversitäten durch Sommerschulen die Möglichkeit eines
mehrwöchigen Aufenthalts in Österreich in Verbindung mit einem
Aufenthalt mit einem EU-Informationsschwerpunkt in Brüssel. Seit 2003
werden Forschungsstipendien an Doktoranden und Post-Doktoranden aus
der Volksrepublik China vergeben. Im Vorjahr wurden 94 Stipendien im
Wert von rund 660.000 Euro verliehen.

Morgen setzt Karlheinz Töchterle seinen Besuch mit Arbeitsgesprächen
im Bildungsministerium fort. Weiters wird der Minister an der Peking
University zu Gast sein. Am Abend reist Töchterle nach Shanghai
weiter, wo er am Mittwoch Universitäten und Forschungseinrichtungen
besuchen wird. Donnerstagvormittag kehrt der Minister, der auf seiner
China-Reise von einer hochrangigen Wissenschafts-Delegation begleitet
wird, nach Wien zurück.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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