• 21.11.2011, 11:16:31
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Hundstorfer und Sausgruber ziehen positive Bilanz über das Europäische Jahr der Freiwilligen

Abschlussveranstaltung in Dornbirn

Dornbirn/Wien (OTS/BMASK) - In der Fachhochschule Dornbirn ist
heute die Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres der
Freiwilligentätigkeit 2011 über die Bühne gegangen. In Anwesenheit
zahlreicher Ehrengäste aus den verschiedensten Bereichen der
Freiwilligenarbeit und vieler, aktiver Freiwilliger wurde eine erste
Bilanz über die vielen Aktivitäten, Initiativen und Maßnahmen im
Rahmen dieses Europäischen Jahres der Freiwilligen gezogen. "Ich
glaube, wir können in Österreich mit Stolz auf dieses Jahr
zurückblicken", zeigte sich Bundesminister Hundstorfer überzeugt,
zumal "es uns in diesem Jahr gelungen ist, kräftige Impulse zur
Stärkung des freiwilligen Engagements zu setzen".
Gastgeber und Hausherr Landeshauptmann Herbert Sausgruber betonte,
dass das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 dabei
geholfen habe, die Bedeutung des freiwilligen Engagements noch
stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Das selbstlose Wirken
müsse neben der verdienten Wertschätzung und Würdigung auch die
nötige Aufmerksamkeit erfahren. "Die europaweite Initiative hat
Vorarlberg dazu genützt, um seine vielfältigen Aktivitäten für
freiwillig Engagierte noch weiter zu intensivieren", so Sausgruber.
Die Freiwilligen bezeichnete der Landeshauptmann als "wertvollen
Schatz, den es auch in Zukunft zu pflegen und zu hüten gilt". ****

EJF 2011 - Hunderte Veranstaltungen im ganzen Land

Eingeläutet wurde das EJF 2011 im Jänner mit der Europäischen
Freiwilligentour im Wiener Rathaus, bei der sich 119
Freiwilligenorganisationen aus allen Freiwilligenbereichen - vom
Sozial- und Gesundheitsbereich, über Jung und Alt, Sport- , Umwelt-,
Kultur- und Bildungsbereich bis hin zu den Blaulichtorganisationen
(Feuerwehr, Rettung) - aus ganz Österreich dem breiten und
interessierten Publikum präsentierten und über ihre spezifischen
Tätigkeiten und freiwillige Mitarbeitsmöglichkeiten informierten. Bei
der offiziellen Auftaktveranstaltung in Salzburg eröffnete
Bundespräsident Heinz Fischer im Februar gemeinsam mit vielen
Freiwilligen und Ehrenamtlichen formal das Europäische Jahr der
Freiwilligen in Österreich. Beim Freiwilligentag im Juni, der
erstmalig und in ganz Österreich stattfand, wurde auf über 600
Veranstaltungen unter enormer Teilnahme der Bevölkerung das breite
und vielfältige Spektrum der Freiwilligentätigkeit präsentiert und
sichtbar.

"Allein diese Beispiele zeigen neben den unzähligen weiteren
Projekten, Initiativen, Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops in
ganz Österreich, die intensive Auseinandersetzung mit dem Stellenwert
des freiwilligen Engagements und belegen eindrucksvoll, welche
Bedeutung dieses freiwillige Engagement in der österreichischen
Gesellschaft einnimmt", so Bundesminister Hundstorfer, der weiters
betonte, dass mit dem Ende des Jahres 2011 das Europäische Jahr der
Freiwilligentätigkeit nicht einfach vorbei sein wird, "sondern es
noch weit über 2011 hinausreichen und nachwirken wird".

Dies deshalb,"weil es nach langen Diskussionen gelungen sei, ein
Freiwilligengesetz auf Schiene zu bringen, das erstmals in Österreich
eine rechtliche Basis für freiwilliges Engagement schaffe", erklärte
Hundstorfer. "Damit werde eine Grundlage dafür geschaffen, die
Freiwilligentätigkeit und das Freiwillige Sozialjahr nachhaltig
abzusichern und die Rahmenbedingungen für Freiwilliges Engagement zu
verbessern", so der Bundesminister weiter.

"Wir können positiv in die Zukunft des Freiwilligen Engagements
blicken", geben sich Landeshauptmann Sausgruber und Bundesminister
Hundstorfer daher überzeugt und kündigen an, sich auch weiterhin für
den Erhalt und die Stärkung der Freiwilligentätigkeit als wesentliche
Säule des sozialen Zusammenhalts einzusetzen.

Vor allem aber haben Hundstorfer und Sausgruber den vielen
Freiwilligen Dank und Anerkennung ausgesprochen. "Ob Freiwilligenjahr
oder nicht, Ihnen allen, die in den verschiedensten Bereichen, ob
Sport, Kultur, Kunst, Bildung, im Sozial- und Gesundheitsbereich, im
Rettungs- und Feuerwehrwesen, im kirchlichen Bereich, im Umwelt-,
Natur- oder im Tierschutz tätig sind und die Sie tagtäglich dafür
sorgen, dass unsere Gesellschaft sozialer, solidarischer,
lebenswerter ist, gebührt unser Dank" so Hundstorfer bei der vom
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und dem
Land Vorarlberg gemeinsam ausgerichteten Abschlussveranstaltung in
der Fachhochschule Dornbirn.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer, Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at

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