• 19.11.2011, 12:08:08
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  • OTS0027 OTW0027

Familienverband für Aufnahme weiterer Kinderrechte in Verfassung

KFÖ-Präsident Trendl fordert anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November u.a. die Kinderrechte auf Gesundheit, Bildung, Freizeit und Spiel in die Verfassung aufzunehmen

Wien, 19.11.11 (KAP) Anlässlich des Internationalen Tages der
Kinderrechte am 20. November fordert der Katholische Familienverband
Österreichs (KFÖ) die Aufnahme weiterer Kinderrechte in die
österreichische Bundesverfassung. Die Aufnahme von bislang sechs
Kinderrechten aus der UN-Kinderrechtskonvention in die Verfassung
Anfang des Jahres sei "ein wichtiger Schritt, der auch mit einer
Bewusstseinsbildung für Gesellschaft und Behörden verbunden" sei, es
brauche nun aber weitere gesetzliche Initiativen, um einen
"umfassenden Schutz für die Jüngsten sicherstellen", so
KFÖ-Präsident Alfred Trendl in einer Presseaussendung.

Zentrale Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention hätten es
bislang noch nicht in die Verfassung geschafft, erinnerte der KFÖ -
so etwa die Kinderrechte auf Gesundheit, Bildung, Freizeit und
Spiel, der spezifische Schutz von Kindern und Jugendlichen vor
Diskriminierung und Schutzvorschriften für Kinderflüchtlinge.

Weiterer Initiativen bedürfe es auch im Blick auf die steigende
Kinderarmut, so Trendl. Da diese unmittelbar mit der Frage der
Armutsgefährdung der Eltern bzw. Familien zusammenhänge, erinnerte
Trendl an die langjährige Forderung des KFÖ nach einem steuerfreien
Existenzminimum für Familienmitglieder sowie die jährliche
Valorisierung der Familienleistungen.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) hkl/

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