- 18.11.2011, 13:15:29
- /
- OTS0206 OTW0206
FSG NÖ: 20. Landeskonferenz der FSG Niederösterreich
Keine Schuldenbremse ohne Vermögenssteuern
Stockerau (OTS/FSG) - Im Rahmen der 20. Landeskonferenz der FSG
Niederösterreich in Stockerau am 18. November sprach sich das Gremium
mit überwältigender Mehrheit für mehr Steuergerechtigkeit aus.
Nicht erst durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise wurde die
Kluft zwischen Arm und Reich größer. Die Delegierten der
Landeskonferenz machten deutlich, dass bestehende
Steuerungerechtigkeiten beseitigt werden müssten und ein
Systemwechsel dringend umgesetzt werden muss. Dieser Systemwechsel
soll vor allem den Faktor Arbeit entlasten und Einkommen aus
Kapitalvermögen sowie Finanztransfers besteuern.
Die Realwirtschaft und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
brauchen wieder mehr Luft zum Atmen, zugleich benötigt der Staat
dringend neue Einnahmen, um seinen wichtigen Aufgaben gerecht zu
werden. Ein entsprechender Leitantrag wurde einstimmig angenommen.
Kommende unsoziale Sparpakte, die uns allen als Schuldenbremse
verkauft werden sollen, können ohne verstärkte Besteuerung von
Vermögen nicht akzeptiert werden.
Ein deutliches Signal der Geschlossenheit sandte die FSG
Niederösterreich aus, indem sie einen Initiativantrag beschloß, der
festhält, dass die FSG Niederösterreich es nicht zulassen wird, dass
man verschiedene ArbeitnehmerInnengruppen auseinanderdividieren
möchte. Ob es sich nun um ArbeitnehmerInnen des öffentlichen Dienstes
handelt oder um KollegInnen in der Privatwirtschaft: Für alle gelten
dieselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besserwisserei von der
Seitenlinie, die so in derzeit laufende Lohn- und
Kollektivverhandlungen eingreifen will, ist daher nicht hinnehmbar.
René Pfister zum neuen FSG-Vorsitzenden gewählt.
Zu einem echten Generationenwechsel kam es mit der Wahl von René
Pfister zum neuen FSG-Niederösterreich-Vorsitzenden. Der 29-jährige
Betriebsrat der Austrian Airlines und Regionalvorsitzende der FSG
Region Niederösterreich Ost tritt die Nachfolge von ÖGB-Vorsitzendem
und AKNÖ-Präsidenten Hermann Haneder an. Für Hermann Haneder war die
Übergabe dieser für ihn sehr bedeutsamen Funktion ein sehr
emotionaler Akt. Hermann Haneder: "Mit René Pfister habe ich das Herz
und die Seele des ÖGB NÖ, der AKNÖ und der SPÖ NÖ übergeben, ich
weiss heute schon, dass diese Entscheidung eine Gute ist. René
Pfister wird uns mit seinem Elan und seinen Ideen bereichern." In
seinen Dankesworten betonte René Pfister, dass er sich der großen
Verantwortung bewusst ist und alles dafür tun wird, dass die FSG
Niederösterreich auch weiterhin die bestimmende Kraft im ÖGB NÖ, in
der AKNÖ und in der SPÖ Niederösterreich bleiben wird. "Die FSG ist
der Garant für eine echte ArbeitnehmerInnenvertretung, und das wird
auch so bleiben", hält René Pfister fest.
Das neue FSG Präsidium besteht neben René Pfister noch aus Petra
Hartmann, Alfred Kupetsch, Horst Pammer, Thomas Bauer und Christian
Kauer.
Rückfragehinweis:
ÖGB Niederösterreich - Öffentlichkeitsarbeit
Marcus Arige
[email protected]
0664/614 50 59
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGS






