- 18.11.2011, 09:42:51
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Bures: E-Mobilität Made in Austria zeigt enormes Innovationspotenzial
Ministerin verlieh "Staatspreis Mobilität" im Technischen Museum
Wien (OTS/BMVIT) - Vier Innovative E-Mobilitäts-Projekte hat
Verkehrsministerin Doris Bures Donnerstagabend im Rahmen einer
feierlichen Gala im Technischen Museum in Wien mit dem "Staatspreis
Mobilität 2011" ausgezeichnet. "Die Siegerprojekte beweisen
ein-drucksvoll, dass Österreich auf dem Gebiet der E-Mobilität ein
enorm hohes Innovationspo-tential aufzuweisen hat. Die vorgestellten
Lösungen bieten wichtige Bausteine für ein effizi-entes und
umweltgerechtes Verkehrs- und Mobilitätssystem von morgen, von dem
ganz Ös-terreich profitieren wird. Dies bestätigt auch unseren Kurs,
E-Mobilität aus und für Österreich weiterhin aktiv zu fördern", so
Innovationsministerin Doris Bures. *****
"E-Mobilität ist heute bereits das Rückgrat des öffentlichen
Verkehrs. Jetzt geht es da-rum, auch den Individualverkehr
zukunftstauglich zu machen. E-Mobilität ist die am schnells-ten
wachsende Sparte des Individualverkehrs. Wir wollen, dass in Zukunft
möglichst viele E-Mobile mit Komponenten Made in Austria unterwegs
sind", so die Ministerin. Deshalb fördere das BMVIT seit Jahren
Forschung und Entwicklung in diesem Zukunftssektor. Und das mit
greifbaren Erfolgen. Die heimische Industrie liefere schon heute für
den Weltmarkt der E-Mobilität Antriebsstränge, Komponenten und
Bauteile wie Range-Extender, Batteriesysteme leichte Werkstoffe für
den Karosseriebau usw. "Damit das auch weiterhin so bleibt, gibt es
den Österreichischen Staatspreis Mobilität. Er ist eine echte
Leistungsschau für österreichi-sches Engineering", so Bures.
Die Ministerin hob den erstmals vergebenen Anerkennungspreis für
Jugendliche hervor. Jugendliche seien die ersten, die in der
Ausbildung mit neuen Technologien in Kontakt kommen aber auch
anwenden (Beispiel E-Fahrräder, E-Scooter). Jugendliche hätten auch
ein anderes Mobilitätsverhalten als Erwachsene. Sie würden zum
Beispiel ganz selbstver-ständlich den öffentlichen Verkehr mit
E-Fahrzeugen kombinierern. "Diese jungen Menschen sind die Mehrheit
der Verkehrsteilnehmer von morgen", betonte Bures, die abschließend
feststellte: "Wir haben im Jahr 2020 nicht alle Verkehrs- und
Klimaprobleme gelöst. Aber man wird 2020 verstärkt sauber und
elektrifiziert von A nach B kommen. Und das mit Tech-nologien Made in
Austria."
Die Gewinner des Staatspreises Mobilität wurden von einer
unabhängigen Jury aus heimischen und internationalen ExpertInnen aus
63 Einreichungen ausgewählt. Alle einge-reichten Projekte hatten das
Ziel, neuartige Produkte und Lösungen für E-Mobilität in Öster-reich
in drei verschiedenen Kategorien zu präsentieren.
Sieger in der Kategorie "Innovativ E-Mobil" sind das Projekt
"Solarbus" eingereicht von der Firma Solarmobil Austria sowie das
Projekt "Zero Emission Motor Cycle - Freeride-E" der Firma KTM
Sportmotorcycle AG. Im Rahmen des "Solarbus" wurde erstmals in Europa
ein neuer, hocheffizienter Solar-Elektrobus für den Einsatz im
öffentlichen Nahverkehr entwickelt, der seit September 2011 bereits
in Betrieb ist. KTM hat gemeinsam mit Projekt-partnern ein
Geländesport-Motorrad hervorgebracht, das von einem kompakten,
hocheffi-zienten und leistungsstarken Elektromotor angetrieben wird
und somit sowohl Fahrspaß als auch Umweltverträglichkeit
gewährleistet.
In der Kategorie "Intelligent E-Mobil" überzeugte das Projekt
"BALLADE" eingereicht von der Firma EVERYNEAR GmbH. Dieses stellt
eine benutzerfreundliche und allgegenwär-tige
Ladestelleninfrastruktur zur Verfügung, die das Tanken von
Elektrofahrzeugen noch komfortabler und einfacher macht.
Gewinner in der Kategorie "Sicher E-Mobil" ist das Projekt "Safe
e-biking -SEEKING" des Austrian Institute of Technology - AIT. Im
Rahmen des Projekts werden Sicherheitsas-pekte rund um E-Fahrräder
und E-Mopeds wissenschaftlich untersucht. Hintergrund ist, dass
E-Zweiräder unter anderem ein hohes Beschleunigungsverfahren aus dem
Stand haben oder auch höhere durchschnittliche Geschwindigkeiten
erreichen. Aus den gewonnenen Er-kenntnissen werden in Folge
Präventivmaßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit abgeleitet.
Der erste Platz des Anerkennungspreises "Jugend E-Mobil", der sich an
Kinder, Ju-gendliche und Schulklassen richtet, ging an das Projekt
"E-Mobility 4-U" der RIC - die Regi-onale Innovations Centrum GmbH.
Die RIC ist eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur
Ideenfindung zwischen Industrie, Hochschulen und Schulen.
Schülerinnen und Schüler der VS/HS Steinerkirchen, der PTS
Schwanenstadt, der AHS Wels und der HTL Wels bilde-ten gemeinsam mit
der Lehrwerkstätte ein Projektteam und entwickelten eine eigenes
Elekt-rokart. Die älteren Projektteilnehmer konzipierten ein Fahrzeug
dessen Antrieb mit zwei 18 Volt Akkubohrmaschinen angetrieben wird.
Weiterführende Informationen unter www.bmvit.gv.at/staatspreis
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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