Schuster zu Verkauf Wohnbauförderungsdarlehen: Fortsetzung des Weges der Schuldenreduktion wird konsequent fortgesetzt

Verkauf beweist unsere Glaubwürdigkeit - mit Hilfe von Vermögen werden Schulden abgebaut

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Das Land Niederösterreich setzt durch den Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen den Weg der Schuldenreduktion konsequent fort. Unser Ziel ist es, dass wir in den kommenden beiden Jahren den Schuldenstand um rund 20 Prozent reduzieren. Mit dem nun vorgesehen Verkauf kommen wir diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher. Außerdem ist der Verkauf der Wohnbaudarlehen ein klarer Beweis für unsere Glaubwürdigkeit. Wir haben immer gesagt, dass wir Vermögen in Niederösterreich besitzen, nun wird es eben dazu verwendet, Schulden zu reduzieren", erklärt VP-Landtagsabgeordneter Mag. Martin Schuster anlässlich des Beschlusses zum Verkauf einer weiteren Tranche an Wohnbaudarlehen.

"Um die Landesschulden weiter zu verringern, setzen wir auf einen Mix an Maßnahmen: Einerseits wird das im Voranschlag geplante Defizit aus Mitteln des 'NÖ Sparbuchs', der Veranlagung, gedeckt. Andererseits wird das strukturelle Defizit durch weitere Verwaltungsreformmaßnahmen wie der Nicht-Nachbesetzung von Dienstposten oder dem Heben von Synergieeffekten im Gesundheitsbereich verringert. Aufgrund der allgemeinen finanziellen Entwicklung ist nun als dritte Maßnahme der Verkauf von aushaftenden Wohnbauförderungs-Darlehen mit einem Nominalwert von 928 Millionen Euro vorgesehen. Mit dem Erlös werden wir zu 100 Prozent Schulden tilgen. Damit machen wir einen wichtigen Schritt zur Beibehaltung der hervorragenden Kreditwürdigkeit, die das Land Niederösterreich genießt, ohne dass unsere Bürgerinnen und Bürger harte und schmerzhafte Eingriffe spüren", so Schuster.

"Für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bzw. für die Wohnbauförderung hat diese Entscheidung keinerlei Auswirkungen. Allen Kritikerinnen und Kritikern ist ein und für alle Mal ins Stammbuch geschrieben, dass in Niederösterreich nicht nur die gesamten Wohnbauförderungsmittel des Bundes, sondern auch zusätzliche Landesmittel für den Wohnbau bzw. die ökologische Sanierung verwendet werden. Hier können sich andere Bundesländer eine Scheibe davon abschneiden. Denn bei uns in Niederösterreich gilt auch weiterhin die Devise, dass Wohnen für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher leistbar bleiben muss. Außerdem forcieren wir die thermische und ökologische Gesamtsanierung - etwas, was von Experten als wichtiges Zeichen für die Zukunft gesehen wird. Wer etwas anderes behauptet, dem geht es nicht um die Sache, sondern nur um billige Polemik", stellt der VP-Wohnbausprecher klar.

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