Grüne forderten Rückkauf des EnBW-Anteils - Antrag von ÖVP, SPÖ und FPÖ abgelehnt

Grüne Niederösterreich/Krismer: Land NÖ verpasst Gelegenheit sich Energiehoheit von deutschem Atomriesen zurückzukaufen

St. Pölten (OTS) - Der Atomriese Energie Baden-Württemberg (EnBW) hat einen Beteiligungs-Verkauf beschlossen. Dazu gehört der 32,5-prozentige Anteil an der niederösterreichischen EVN. Als die niederösterreichische Grüne Energiesprecherin Helga Krismer vor rund einem Jahr einen Rückkauf der EnBW Anteile in den Raum stellte, sang die ÖVP noch ein Loblied auf den deutschen Atomriesen.
"Jetzt hat das Land NÖ die Chance, dass die EVN vollständig in Landeshand zurückkehrt. Das Ziel muss sein: Energieunabhängigkeit für niederösterreichische Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft auf ein Zeitalter ohne Öl und Gas vorbereiten. EVN in Landeshand ist das Fundament dafür", so Krismer, die per Antrag heute den Rückkauf der EnBW-Anteile forderte.
Für die Grüne bedeutet der Rückkauf "in Zukunft investieren". ÖVP, SPÖ und FPÖ haben den Grünen Antrag allerdings abgelehnt. Krismers Befürchtung, dass VP-Sobotkas Spekulationsdebakel dem Land NÖ nur noch wenig Spielraum für Investitionen lässt, hat sich damit bestätigt.
"Energiehoheit ist aber von höchster Priorität. Das haben bereits viele Städte Europas erkannt und kauften von Privaten Betreibern alles zurück. Das Land Niederösterreich - allen voran der VP-Finanzverantwortliche Sobotka muss das Geld aufbringen, um sich diese Energiehoheit vom deutschen Atomriesen EnBW zurückzukaufen. Energieunabhängigkeit in Niederösterreich braucht eine EVN, die nicht nur Gewinne zu erzielen muss, sondern das Land verstärkt mit Erneuerbarer Energie versorgen kann", so die Grüne Abgeordnete Helga Krismer.

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