- 17.11.2011, 10:00:37
- /
- OTS0048 OTW0048
"Prävention ist die beste Medizin"
Wien (OTS) - Früherkennung und präventive Maßnahmen sind bei
orthopädischen Erkrankungen für eine optimale Behandlung - und in
manchen Fällen auch zur Vermeidung einer Operation - notwendig.
Darauf verweisen Experten im Vorfeld der Orthopädie-Kongresstage der
Vinzenz Gruppe.
"Die Menschen kommen oft zu spät zum Arzt" - dieser Stehsatz gilt
noch immer - und er gilt auch in der Orthopädie, betonen Orthopäden
der Vinzenz Gruppe. "Eine optimale orthopädische Behandlung kann nur
dann erfolgen, wenn der Patient frühzeitig beim Auftreten von
Beschwerden den Arzt aufsucht", unterstreicht Univ.-Doz. Dr. Franz
Landsiedl, Leiter der I. Orthopädischen Abteilung des Orthopädischen
Spitals Speising.
Landsiedl ist Präsident der diesjährigen Kongresstage Orthopädie
der Vinzenz Gruppe, die vom 18 bis 19. November im Orthopädischen
Spital Speising in Wien stattfinden und zu denen 300 Experten aus
ganz Österreich und Deutschland erwartet werden.
Zentrales Thema des Kongresses ist die Prävention in der
Orthopädie. Ein in Theorie und Praxis oft stiefmütterlich
behandeltes, aber wichtiges Themenfeld, wie Dozent Landsiedl betont,
denn:
Durch frühzeitiges Aufsuchen des Arztes kann man sich in manchen
Fällen sogar große Operationen ersparen - wie etwa bei
Rückenbeschwerden: Hier können beispielsweise durch Infiltrationen
mit Röntgenbildgebung (der Weg, den die Infiltrationsflüssigkeit im
Körper zurücklegt kann dadurch exakt gesteuert werden) offene
Wirbelsäulenoperationen vermieden werden.
Durch Prävention in der Orthopädie kann auch der künstliche
Gelenksersatz viele Jahre lang verschoben werden. Landsiedl: "Einen
hohen Stellenwert in der präventiven Medizin nehmen zunehmend jene
Gelenk erhaltende Operationen ein, die die Notwendigkeit einer
Prothesenversorgung um Jahre hinauszögern können".
Haltungsprobleme bei Kindern
Auch bei Kindern ist die Prävention in der Orthopädie wichtig: Durch
falsches Tragen von Schultaschen können Haltungsschäden entstehen. Je
früher man hier den Bewegungs-apparat ärztlich begutachtet, desto
eher lassen sich einschneidende Maßnahmen, wie etwa das Tragen von
Miedern verhindern.
In der Prävention arbeiten die Orthopäden auch mit anderen
Berufsgruppen, zum Beispiel mit Ergotherapeuten, zusammen: So können
diese etwa durch Arbeitsplatzberatungen auf Fehlhaltungen am
Computerarbeitsplatz hinweisen. Schließlich kann eine bessere
Arbeitsplatz-Ergonomie etwa Handgelenksentzündungen hintanhalten.
Solche Überbelastungen treten ja bei vielen Berufstätigen, die mit
einer PC-Tastatur und einer Computermaus arbeiten, auf.
Ein breites Thema, das viele Fächer berührt
Der Breite des Themas Rechnung tragend, kommen die Referenten des
Orthopädie-Kongresses auch aus vielen medizinischen Fachbereichen:
aus der Inneren Medizin, klinischen Pharmakologie sowie der
physikalischen Medizin. Insgesamt werden an den Kongresstagen alle
großen Felder der Orthopädie beleuchtet: Hüfte, Knie, Wirbelsäule,
Schultern und Fuß.
In der Hüftarthroskopie, der Begutachtung und Behandlung von
Hüftgelenkserkrankungen, gibt es übrigens auch ein Jubiläum zu
feiern: Im Orthopädischen Spital Speising werden diese
"Schlüsselloch-Eingriffe" bereits seit 25 Jahren erfolgreich
durchgeführt.
Rückfragehinweis:
Annemarie Kramser Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, Wien Leitung Kommunikation Gumpendorfer Straße 108, 1060 Wien Mobil : +43 /664 412 50 39 E-Mail :[email protected] www.vinzenzgruppe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGK






