Der Film "Les neiges du Kilimandjaro" gewinnt den Lux Preis 2011

Lux Filmpreis des Europäischen Parlaments 2011 geht an "Les neiges du Kilimandjaro" von Robert Guédiguian - zu sehen am 17.11.2011 um 18.30 im Haus der Europäischen Union in Wien

Wien (OTS) - Der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, hat heute den Preis an den französischen Produzenten bei einer feierlichen Preisverleihung im Europäischen Parlament in Straßburg übergeben.

Der Film stellt Ungerechtigkeiten in Frage, ist aber auch ein Plädoyer für Toleranz und Großzügigkeit und überdenkt die politischen und gewerkschaftlichen Kämpfe.

"Attenberg" von Athina Rachel Tsangari und "Play" von Ruben Österlund waren ebenfalls im Rennen um den Filmpreis.

"Die Werte Europas sind für mich mit der Idee der Republik verbunden, der Republik, die Jean Jaurès, in dessen Geist ich diesen Film gestellt habe, eine 'soziale Republik' genannt hat: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind die Werte, die auch Europa verteidigen muss.", appelliert der Produzent Robert Guédiguian im Rahmen der Preisverleihung.

Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments, meint in seiner Laudatio: "Der Lux Preis des Europäischen Parlaments erinnert uns daran, dass das, was uns vereint, stärker ist, als das, was uns trennt. Er erinnert uns an die Werte, die Freiheiten und auch die Eigenkritik, die wir alle teilen, und die es wert sind, dass wir um sie kämpfen."

Der Lux Filmpreis wird jährlich durch das Europäische Parlament an Filme vergeben, die die Werte der Europäischen Union und die kulturelle Vielfalt in den Mittelpunkt stellen.

Der Filmpreis LUX finanziert die Untertitelung des Siegerfilms in alle 23 Amtssprachen der EU, die Erarbeitung einer Fassung für hör-und sehbehinderte Menschen und die Förderung der Verbreitung auf DVD. Gewinner der letzten Jahre waren die Filme "Auf der anderen Seite" (2007), "Lornas Schweigen" (2008), "Welcome" (2009) sowie "Die Fremde" (2010).

Der Siegerfilm "Les neiges du Kilimandjaro" wird am Donnerstag, den 17. November 2011, um 18.30 Uhr, in deutscher Untertitelung im Haus der Europäischen Union, Wipplingerstrasse 35, 1010 Wien, gezeigt. Der Eintritt ist frei.

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