NÖGKK rechnet mit Finanzplus für 2011

St. Pölten (OTS) - Die aktuelle Finanzprognose der NÖ Gebietskrankenkasse verspricht für das aktuelle Jahr ein positives Ergebnis: "Wir werden heuer voraussichtlich ein Plus von 1,1 Mio. Euro schaffen", berichtet Obmann Gerhard Hutter. Die Gründe: Die Wirtschaftslage in Niederösterreich hat sich positiv entwickelt, was sich im Anstieg der Erwerbstätigen widerspiegelt. "Die Einnahmen hängen zum Großteil von den Löhnen der Versicherten ab. Laut derzeitiger Prognose werden die Beiträge der pflichtversicherten Erwerbstätigen bis Ende des Jahres um 3,9 Prozent auf rund 954 Mio. Euro steigen", erklärt Generaldirektor Mag. Jan Pazourek.
Der Schlüssel zum heurigen Erfolg liegt aber auch in der umsichtigen Planung und Konsolidierung, insbesondere in der Kooperation mit den Partnern im Gesundheitssystem. "Gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten haben wir es geschafft, die Kostensteigerung bei den Medikamenten abzuflachen", erläutert Hutter. Solche Kostendämpfungen sind Inhalt des Sanierungspaketes, das Gesundheitsminister Alois Stöger gemeinsam mit den Krankenkassen geschnürt hat. Werden die Sparziele erreicht, gibt es im Gegenzug vom Bund Geld. "Stöger hat als erster Gesundheitsminister seit langem die richtigen Schritte unternommen, um die Krankenkassen wieder auf finanziell kräftigere Beine zu stellen. Dass wir nun schon das dritte Jahr in Folge positiv bilanzieren werden, haben wir zum Teil seiner umsichtigen Politik zu verdanken", betont Hutter.
Die gute Nachricht für die Versicherten: Die Kostendämpfung schafft Spielraum für den gezielten Ausbau von Leistungen. "Wir sind sorgsam mit unseren Beiträgen umgegangen und können deshalb Geld für neue Leistungen in die Hand nehmen. Ab dem kommenden Jahr bieten wir Kinder- und Jugendpsychiatrie flächendeckend in ganz Niederösterreich auf Kassekosten an. Wir sind damit Vorreiter in Österreich", zeigt sich Hutter zufrieden.
Ein Wermutstropfen besteht allerdings, denn die Prognosen für die nächsten Jahre sind aus heutiger Sicht weniger erfreulich. Pazourek:
"Für 2012 müssen wir ein Minus von 9,7 Mio. veranschlagen. 2013 wird noch schwieriger; da rechnen wir mit einem Defizit von 14,6 Mio. Euro."

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