• 15.11.2011, 13:47:31
  • /
  • OTS0247 OTW0247

Podiumsdiskussion: Verwertungsstrategien fordern Österreichs Unis

Wien (OTS) - MMag. Sabine Fehringer, LL.M. Partnerin für
Immaterialgüterrecht der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper
Weiss-Tessbach, moderierte eine vom Frauennetzwerk
Technologietransfer, dem Bundesministerium für Wissenschaft und
Forschung (BMWF) und der Schweizerischen Botschaft veranstaltete
Podiumsdiskussion zum Thema "Verwertungsstrategien der Universitäten"
am 10.11.2011 in Wien.

Die Veranstaltung wurde durch seine Exzellenz Dr. Urs Breiter,
Schweizerischer Botschafter und der Stv. Sektionsleiterin im BMWF, MR
Dr. Anneliese Stoklaska eröffnet. Nach drei Impulsreferaten von Dr.
Sonja Hammerschmid, Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität
Wien, Prof. Mag. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Vizerektorin
Universität Wien und von Prof. Dr. Roland Siegwart, Vizepräsident der
ETH Zürich diskutieren diese drei Referenten gemeinsam mit MinR Mag.
Simone Mesner, BMWF und Prof. Dr. Wolfgang Schütz, Rektor
Medizinische Universität Wien, die Verwertungsstrategien der
Universitäten in Österreich im Rahmen des internationalen
Marktumfeldes.

Worin sich alle Diskussionsteilnehmer einig waren: die praktisch
und kommerziell erfolgreiche Verwertung von Forschungsergebnissen,
insbesondere durch die Veräußerung oder Lizenzierung von patentierten
Technologien und anderen Erfindungen, hat sich in den letzten Jahren
nicht nur zu einer wichtigen Einnahmequelle, sondern auch zu einem
nicht zu vernachlässigenden Indikator für die Qualität von
Universitäten entwickelt. Industrieunternehmen aus allen Branchen
greifen auf Know-how und technologische Entwicklungen von
Universitäten und deren Wissenschaftlern zurück.

Noch ortet man bei den österreichischen Universitäten Aufholbedarf
was die koordinierte Abwicklung der Verwertung geistigen Eigentums
betrifft. Diesbezüglich werden große Hoffnungen in eine mögliche,
derzeit in Entwicklung befindliche zentrale Verwertungsagentur
gesetzt, die in direktem Eigentum der österreichischen Universitäten
stehen soll und vor allem die Entwicklung, Administration und
Verwertung von Patenten fördern soll. Auch das Projekt IPAG, eine
Initiative der aws (Austria Wirtschaftsservice) zur Entwicklung von
Modellverträgen für die Verwertung geistigen Eigentums, wird in
diesem Zusammenhang sehr begrüßt.

An der Schweizer Top-Universität ETH Zürich verfolgt man hingegen
eine etwas andere Strategie: da die langfristige Pflege und
Verwertung von Patenten als in der Regel zu aufwendig betrachtet
wird, setzt man vor allem auf strategische Partnerschaften mit der
Industrie bereits in frühen Forschungs- und Entwicklungsphasen sowie
auf die Förderung von Spin Offs. Bislang durchaus erfolgreich: bei
einem Schnitt von etwa 20 Spin Offs pro Jahr entwickeln sich etwa 90%
dieser Startups zu dauerhaft erfolgreichen Unternehmen am Markt.
Die Veranstalter freuten sich über 80 interessierte Teilnehmer aus
der österreichischen Wirtschaft und aus dem wissenschaftlichen
Bereich, welche sich nach der Podiumsdiskussion im Rahmen eines von
der Schweizer Botschaft gesponserten Buffets mit Schweizer Wein zum
Thema des Abends weiter austauschten.

Über DLA Piper

DLA Piper ist eine der weltweit größten und führenden
Anwaltskanzleien. Mit über 4.200 Juristen an 76 Standorten in 30
Ländern in Europa, Asien, Australien dem Nahen Osten und den USA
bietet DLA Piper ein umfassendes Rechtsberatungsangebot. In
Österreich ist die Kanzlei durch DLA Piper Weiss-Tessbach mit einem
Büro in Wien und 150 Mitarbeitern (etwa 70 Juristen) vertreten.

Weiterführende Informationen: www.dlapiper.com/austria.

Rückfragehinweis:
YIELD Public Relations OG
Nikolaus Pjeta, MSc
Tel: +43 676 948 4012
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DLA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel