- 15.11.2011, 13:34:37
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LR Ragger: Pflege-Kostenbeitrag bei vielen nicht höher als AK-Beitrag
Vorrangig eine Frage der Gerechtigkeit
Klagenfurt (OTS) - "Ich vermute, dass AK-Präsident Günther Goach
die Unterlagen zum geplanten Pflege-Regress noch nicht genau gelesen,
sondern zu allererst nur in einem parteipolitischen Reflex
protestiert. Denn sonst wüsste er, dass ein Alleinverdiener mit zwei
Kindern weniger Regress zahlen wird, als ihm die Arbeiterkammer als
Beitrag abknöpft. Bei 2.000 Euro brutto zahlt dieser Familienvater 50
Euro AK-Beitrag pro Monat, und etwa genauso viel für seine Muter oder
seinen Vater im Heim", klärte Kärntens Sozialreferent LR Mag.
Christian Ragger auf.
Wenn Goach glaubt, gegen diesen moderaten Regress protestieren zu
müssen, sollte er diese Relationen betrachten. Im Gegensatz zum
AK-Beitrag, der egal vom Familienstand vom Bruttogehalt abgezogen
wird, orientiert sich der Pflegeregress an dem Nettoeinkommen und an
den familiären Unterhaltspflichten. "Wir werden niemanden
überfordern", verspricht der Sozialreferent.
Weiters rät LR Ragger dem AK-Präsidenten zu beachten, dass es beim
Pflege-Regress in erster Linie um eine Frage der Gerechtigkeit mit
der ambulanten Pflege gehe und erst nachrangig um eine budgetäre
Maßnahme. Das jetzige System, dass Heimpflege kostenlos ist, während
für die ambulante Pflege Selbstbehalte anfallen, ist sinnwidrig. Man
muss es korrigieren", sagte Ragger abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Büro LR Mag. Christian Ragger
Pressesprecherin: Mag. Kristina Kohlweiß
Tel.: 050536 / 22704 oder 0664 / 80536 22704
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