- 14.11.2011, 13:14:08
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Diabetes: Mit Investition in Prävention und Früherkennung gegen die drohende Epidemie
Wien (OTS) - Maßnahmenbündel aus effizienter Versorgung von an
Diabetes Erkrankten, Früherkennung und Prävention zur Eindämmung der
Diabetes-Welle notwendig
"Der Zeitpunkt von Erkrankung und Diagnose klafft noch immer sehr
weit auseinander, damit steigt das Risiko für die bei Diabetes
besonders dramatischen Folgeerkrankungen.", betonte Dr. Jan Oliver
Huber, Generalsekretär der Pharmig, anlässlich des Welt Diabetes
Tages. Diabetes Typ 2 ist eine Lebensstilerkrankung: Übergewicht,
mangelnde Bewegung und Rauchen sind hauptverantwortlich für die
Entstehung einer Krankheit, die sich, so Huber, "epidemisch
ausbreitet". "Was in den 1950 iger Jahren noch eine seltene
Erkrankung war, ist heute nicht nur eine massive Bedrohung der
Gesundheit von etwa einer halben Million Menschen in Österreich,
sondern auch eine Gefährdung unseres Gesundheitssystems. Die zu
erwartenden Kosten für die Folgen von Diabetes und Adipositas werden
ab 2035 so hoch sein, wie wir derzeit für die gesamten
Gesundheitsausgaben aufwenden.", unterstrich Huber die Dramatik der
Entwicklung.
Absolute Priorität habe die Aufklärung über die Ursachen sowie
erste Anzeichen der Erkrankung wie etwa vermehrter Durst, vermehrtes
Urinieren, Müdigkeit, Sehstörungen und Anfälligkeit für Infektionen.
An Diabetes Erkrankte müssten früher und wirkungsvoller therapiert
werden. Dabei muss die medikamentöse Einstellung mit der
Verantwortungsübernahme des einzelnen Patienten für einen gesünderen
Lebensstil einhergehen.
Huber wies auf die Behandlungsleitlinie "Diabetes" hin, die im
Rahmen von "Arznei & Vernunft" erarbeitet wurde. Arznei & Vernunft
ist ein gemeinsames Projekt von Pharmig, Hauptverband der
Sozialversicherungsträger, Ärztekammer und Apothekerkammer, ist in
Europa einzigartig und zielt darauf ab, die Versorgung der
Österreicher mit Gesundheitsleistungen auf eine sichere Basis zu
stellen.
Auf internationaler Ebene nimmt die Pharmawirtschaft ihre Rolle
als verantwortungsvolle Partnerin im Gesundheitswesen wahr. Die
International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and
Associations (IFPMA) hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung nicht
übertragbarer Krankheiten in den Entwicklungsländern erarbeitet, der
Maßnahmen zur Bekämpfung Diabetes Typ 2 mit umfasst.
Die im Rahmen der Alpbacher Gesundheitsgespräche 2011 erarbeiteten
"Top 8 Veränderungsvorschläge im Gesundheitswesen" beinhalten als
zweitgereihte Forderung "Investitionen in Prävention und
Früherkennung" im Bereich Diabetes.
Weiterführende Informationen
- Mehr Informationen zur A&V Behandlungsleitlinie "Diabetes"
unter: www.arzneiundvernunft.info
- Das IFPMA-Programm "Framework for Action for the Prevention and
Control of Non-Communicable Diseases" und die Studie "Improving
Access to Medicines for Non-Communicable Diseases in the
Developing World" unter www.pharmig.at im Pressebereich
- http://www.alpbach.org/index.php?id=1237 Veränderungsvorschläge
für das Gesundheitswesen. Das Europäische Forum Alpbach hat die
Alpbacher Gesundheitsgespräche 2011 gemeinsam mit der Pharmig
durchgeführt.Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand November 2011), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca.10.000
Beschäftigte.
Rückfragehinweis:
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel. 01/40 60 290-20
[email protected]
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