• 11.11.2011, 14:34:09
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Keine Räume für das iranische Terrorregime!

STOP THE BOMB protestiert gegen Botschaftsveranstaltung in VHS

Wien (OTS) - Am Samstag, den 12. November 2011 findet in der
Volkshochschule Rudolfsheim-Fünfhaus eine Veranstaltung der
Kulturabteilung der iranischen Botschaft statt, gegen die das Bündnis
STOP THE BOMB ab 17:00 in der Schwendergasse 41 eine Kundgebung
abhalten wird. Trotz zahlreicher Proteste im Vorfeld haben die
VHS-Zentrale und die Stadt Wien an der Vermietung von Räumlichkeiten
an Vertreter des iranischen Regimes festgehalten. Wie schon bei einer
ähnlichen Veranstaltung im Festsaal Längenfeldgasse im September
dieses Jahres tragen Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch,
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, der als Aufsichtsrat der Wiener
Volkshochschulen fungiert, und die Wiener Stadtregierung die
politische Verantwortung dafür.

Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin von STOP THE BOMB betont,
dass es keine harmlosen "Kulturveranstaltungen" der iranischen
Diktatur gibt, sondern dass solche Events dem Aufputz für die
fortgesetzten Geschäftsbeziehungen Österreichs mit dem iranischen
Regime dienen: "Wir fordern die Absage dieser Veranstaltung. Das
Mindeste aber wäre, dass sich der Verband Wiener Volkshochschulen
klar zu der Politik des iranischen Regimes äußert, sich von der
Veranstaltung distanziert und durch eine Ausstellung über iranische
Folteropfer im Foyer der VHS Rudolfsheim einen Kontrapunkt zu der
Veranstaltung setzt."

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Berater von STOP THE BOMB,
streicht die Gefährlichkeit des iranischen Regimes heraus: "Während
dem Regime in Wien Räumlichkeiten zur Selbstinszenierung zur
Verfügung gestellt werden, gehen die Machthaber in Teheran nicht nur
brutal gegen die iranische Opposition vor, richten Homosexuelle hin
und verfolgen Minderheiten, sondern sie arbeiten auch weiterhin
unbeirrt an ihrem Nuklearwaffen- und Raketenprogramm, leugnen immer
wieder aufs Neue den Holocaust und drohen Israel mit der Vernichtung.
Der aktuelle IAEO-Bericht hat nochmals verdeutlicht, wie ernst die
Gefahren genommen werden müssen, die von diesem Regime ausgehen."

Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran empört
sich über die Hilfestellung der VHS für das Regime: "Wer Vertretern
der iranischen Botschaft Räume zur Verfügung stellt und wie ganz
gewöhnliche Vertragspartner behandelt, liefert dem Regime jene
Legitimität, die es bei der iranischen Bevölkerung schon längst
verloren hat, und unterstützt die Politik dieses Regimes."

Rückfragehinweis:
Simone Dinah Hartmann
Tel. +43 650 344 88 58
Email: [email protected]
http://www.stopthebomb.net

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