- 10.11.2011, 12:22:22
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11. November Tag des Apfels: Bio ist besser!
GLOBAL 2000: Äpfel erfüllen Hauptkriterien für ökologisch nachhaltigen Konsum
Wien (OTS) - Am 11. November ist Tag des Apfels. Äpfel sind eine
der von Herr und Frau Österreicher am meisten konsumierten Obstarten.
Es gibt unzählige verschiedene Sorten, von Golden Delicious über
Granny Smith bis hin zu Gala und Boskop. "Aus ökologischer Sicht sind
Äpfel ganz wunderbar, viele Kulturapfelsorten sind an unser Klima
bestens angepasst, die Früchte sind sehr gut lagerbar. Sorten wie
Jonagold, Gala oder Boskop halten sich bei richtiger Lagerung bis zum
Sommer des Folgejahres", sagt Kurt Stockinger, Agrarexperte bei
GLOBAL 2000.
Gerade bei Äpfeln ist es also machbar, dass man ohne winterlichen
Verzicht auf Regionalität schauen kann - wogegen man im Sommer
besonders auf die Herkunftsinformationen der Äpfel achten sollte.
Denn während man im Winter fast nur österreichische Ware in den
Supermärkten bekommt, liegen zwischen Mai und August - wenn die
österreichische Ernte noch nicht reif ist - oftmals weit gereiste
Äpfel in den Regalen. Über einen Großteil des Jahres jedoch erfüllen
Äpfel die beiden Hauptkriterien für ökologisch nachhaltigen Konsum:
Regionalität und Saisonalität. "Der Apfel ist so zu sagen das
'heimischste' Obst, er wird seit Jahrtausenden in unseren Regionen
kultiviert", berichtet Stockinger. Der Apfelanbau ist in Österreich
zudem ein noch gut funktionierender Landwirtschaftszweig. Während wir
bei vielen anderen Obstarten als Produktionsstandort leider kaum noch
Bedeutung haben und andere Länder, wie zum Beispiel Italien, die Nase
vorne haben, können wir uns mit Äpfeln, aber auch mit Apfelsaft und
Most noch weitgehend selbst versorgen.
Wenn man konventionelles Obst und Gemüse kauft, muss man davon
ausgehen, dass sie mit Pestiziden "gespritzt" sind. Bei Äpfeln kommt
so gut wie nie zu Überschreitungen der Belastungsgrenzwerte. "Die
Pestizidbelastung von Äpfel ist in Österreich aus gesundheitlicher
Sicht wenig bedeutend. Wir empfehlen jedoch, auf Nummer Sicher zu
gehen, beim Einkauf auch an die Umwelt zu denken und unbedingt auf
biologischen Anbau zu achten, denn im Biolandbau werden gar keine
chemisch-synthetischen Gifte eingesetzt. Darüber hinaus kann man auf
Bauernmärkten oder ab Hof ganz wunderbare Apfelsorten aus den alten
Streuobstkulturen kaufen und trägt damit zur Erhaltung der
Kulturlandschaft bei", empfiehlt Stockinger.
Rückfragehinweis:
GLOBAL 2000
Nunu Kaller/Simonne Baur
Tel.: +43 699 1 42000 20/ +43 699 1 42000 23
mailto:[email protected]
www.global2000.at
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