• 09.11.2011, 10:50:23
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VP-Dworak: TownTown soll nicht Ghost Town zu werden

Hochhauswidmung für TownTown wirkt als Überangebot für Wiens Büroimmobilienmarkt

Wien (OTS) - "Grundsätzlich ist eine Weiterentwicklung von
TownTown zu begrüßen, aber der Plan, in einem ohnedies verdichtet
genutzten Areal wie jenem rund um das alte Zollamtsgebäude Hochhäuser
hineinstellen zu wollen, zeigt von der geringen stadtplanerischen
Kompetenz der derzeitigen Stadtregierung", so der ÖVP Wien
Planungssprecher Bernhard Dworak heute im Rahmen der
Stadtentwicklungskommission. Die schwerpunktmäßig vorgesehene
Büronutzung der Gebäude wirft in diesem Zusammenhang die Frage auf,
wer diese nutzen solle, nachdem die Büroflächen des
Entwicklungsprojektes TownTown schon bisher nur unter der
Heranziehung von Magistratsabteilungen teilweise besiedelt werden
konnten, so Dworak.

Gerade zu lächerlich ist das Planungsziel, die dicht bebauten Flächen
mit Gründurchzügen zu versehen. Angesichts der räumlichen Situation
und der Grundrisse der Hochhäuser könne man lediglich von
Grünreststreifen sprechen. "Aus der Sicht der Stadtgestaltung besteht
hier die Gefahr eines Stadtteilghettos, das keine Urbanität
entwickelt und sich damit nahtlos in derartige Flops der Stadt Wien
einreiht", so Dworak wörtlich. Darüber hinaus werde mit der
Entwicklung dieses Projektes ein weiteres stadtplanerisches Thema
angeschnitten, während gleichzeitig schon Stadtteilprojekte wie die
Bahnhofscity und die Seestadt Aspern mit Realisierungsproblemen
kämpfen. Andere Vorhaben der Stadt Wien, die pompös angekündigt
wurden, wie etwa die Verbauung der Westbahnhofgleise oder die
architektonische Neunutzung des Franz-Josefs-Bahnhofs seien überhaupt
schubladisiert worden und dienen nur mehr der medialen
Ankündigungspolitik der rot-grünen Stadtregierung.

"Besser wäre es, die Stadtplanungsstadträtin würde sich endlich auf
einige wenige Projekte, die ohnedies schon im
STEP(Stadtentwicklungsplan 05)entwickelt wurden, konzentrieren und
diese vorantreiben, als ständig neue Baulücken in Wien ausfindig zu
machen, in die dann unüberlegte Entwürfe mühevoll eingebaut werden
müssen", so Dworak abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

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