ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Publikum vertraut dem ORF"

Positive wirtschaftliche Entwicklung des ORF und erfolgreicher Start für ORF III Kultur und Information und ORF SPORT +

Wien (OTS) - Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats,
der heute, Dienstag, den 8. November 2011, unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über die positive wirtschaftliche Entwicklung des ORF, die höchst erfreulichen ORF-Imagewerte, den erfolgreichen Start von ORF III Kultur und Information und ORF SPORT + sowie die Rahmenbedingungen des bevorstehenden und aus technologischen Gründen anstehenden Austauschprozesses von für den digitalen Satellitenempfang nötigen ORF DIGITAL-SAT-Karten.

Erneut positives Ergebnis im dritten Quartal

Auch im dritten Quartal liegt der ORF im Plus. "Wir schließen mit 0,6 Millionen Euro ab, liegen also 10,6 Millionen Euro über dem Finanzplan", erklärte Wrabetz. "Auch das Gesamtjahr 2011 werden wir mit einem positiven EGT von 2,5 Millionen Euro abschließen." Hauptgrund dafür seien die steigenden Werbeerlöse und die erfolgreiche Umsetzung der Strukturmaßnahmen, so Wrabetz über die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung des ORF. Dies sei besonders angesichts der sich verschlechternden ökonomischen Rahmenbedingungen, steigender Lizenzkosten, des weiter steigenden Wettbewerbsdrucks und der Herausforderungen durch neue Technologien und Plattformen von großer Bedeutung.

Positives ORF-Image

"Das österreichische Publikum schätzt die Programme des ORF und vertraut uns", zeigte sich der ORF-Generaldirektor angesichts der positiven Ergebnisse des ORF-Qualitätsmonitorings 2011 erfreut: 76 Prozent der Befragten finden, der ORF "bietet gute, umfassende Information" (2010: 72 Prozent), 72 Prozent halten den ORF für "wichtig für Österreich" (2010: 66 Prozent), 65 Prozent finden den ORF "seriös und vertrauenswürdig" (2010: 62 Prozent). 53 Prozent der Befragten sind überzeugt, der ORF "berichtet politisch neutral und ausgewogen" (2010: 51 Prozent).

TV-Marktanteile auf hohem Niveau stabil

Im Fernsehen erreichte der ORF im Zeitraum Jänner bis Oktober 2011 einen Marktanteil von 36,6 Prozent und liegt damit stabil auf hohem Niveau. "Besonders erfreulich ist, dass das ORF-Fernsehen seine Tagesreichweite mit 3,6 Millionen Seherinnen und Sehern im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht steigern konnte", betonte Wrabetz. Dies ist vor allem Programmerfolgen wie der "Großen Chance" mit bis zu 941.000 Seherinnen und Sehern und Marktanteilen von bis 42 Prozent, "Wir sind Kaiser" am Nationalfeiertag mit bis zu 840.000 Seherinnen und Sehern (MA 24 Prozent) und dem erfolgreichen TV-Zweiteiler "Der Mann mit dem Fagott" (bis zu 853.000, MA 32 Prozent) zu verdanken. Hervorzuheben, so der ORF-Generaldirektor, sei auch die gute Nutzung des neuen ORF-Late-Night-Talks "KRATKY" (bis zu 246.000, 22 Prozent MA). Ebenfalls sehr großen Publikumserfolg hatten die beiden ORF-Programmschwerpunkte "Bewusst gesund" (10. bis 18. Oktober) mit einem weitesten Seherkreis von rund 2,5 Millionen Seherinnen und Sehern und "Alles Plastik" mit rund 2,6 Millionen.

ORF III Kultur und Information und ORF SPORT + erfolgreich gestartet

Über den erfolgreichen Start der neuen ORF-Spartenkanäle zeigte sich der ORF-Generaldirektor hocherfreut: "ORF III hatte in der ersten Sendewoche 1,5 Millionen Seherinnen und Seher und konnte mit 400.000 Zuschauerinnen und Zuschauern täglich den TW1-Durchschnitt um 260.000 weit übertreffen", zeigte sich Wrabetz stolz. Auch ORF SPORT + lag trotz Frequenzwechsel nur knapp unter Vorjahresniveau und erreichte 360.000 Seherinnen und Seher in der ersten Woche, informierte der ORF-Generaldirektor.

Erfolgreichen Weg fortsetzen

Den erfolgreichen Weg der kontinuierlichen Veränderung und Verbesserung will Dr. Alexander Wrabetz weiter fortsetzen - das sanfte Refreshment von ORF 2 wird das mit Jahresbeginn auch optisch demonstrieren. Ein weiterer Beweis für die Qualität der ORF-Fernseh-und -Radioprogramme seien die zahlreichen Auszeichnungen der vergangenen Monate, so der ORF-Generaldirektor. Preise wie der Prix Europa, der Baseler Feature-Preis, der Prälat-Leopold-Ungar-Preis, der Prix Italia, der Radiopreis der Erwachsenenbildung und internationale Auszeichnungen für ORF-Produktionen wie "Der Atem des Himmels", "Aufschneider" und "Michael" machten das deutlich.

ORF DIGITAL: Erneuerung der ORF DIGITAL-SAT-Karten startet im Herbst 2011

Die TV-Programme des ORF und der österreichischen Privat-TV-Anbieter sind via Digital-Satellit über die Plattform ORF DIGITAL verschlüsselt empfangbar. Zur Entschlüsselung ist unter anderem eine ORF DIGITAL-SAT-Karte nötig. Ähnlich wie Bankomat- oder Kreditkarten unterliegen derartige Smartcards einem technischen Alterungsprozess und müssen alle fünf Jahre ausgetauscht werden, um Funktionsfähigkeit und Systemsicherheit zu gewährleisten.

Im Publikumsrat informierte der ORF-Generaldirektor über den bevorstehenden Testlauf für den Kartentausch. Der ORF hat sich in den vergangenen Monaten bemüht, einen besonders kunden- und serviceorientierten Modus für den kostenpflichtigen Tauschvorgang der ORF DIGITAL-SAT-Karten zu erarbeiten, der Mitte November 2011 mit einem Testlauf starten wird: Der Tauschvorgang wird sich insgesamt über mehrere Jahre erstrecken - getauscht werden die ORF DIGITAL-SAT-Karten in einzelnen Tranchen beginnend mit den ältesten Karten aus den Jahren 2003 und 2004 - und wird bis 2014 abgeschlossen sein. Persönliche Mailings, eine eigene kostenfreie Service-Hotline sowie die Website http://digital.ORF.at/kartentausch informieren die in den einzelnen Jahren betroffenen ORF DIGITAL-Kundinnen und -Kunden direkt, individuell und umfassend.

Der Kostenbeitrag seitens der Kundinnen und Kunden der österreichischen TV-Sender wird bei EUR 14,90 für eine Tauschkarte liegen, Freischaltgebühr fällt keine an. Der ORF ist bemüht, den Tauschvorgang bei Service und Handling besonders kundenfreundlich zu gestalten. Kabel-, analoge Sat- und DVB-T-Seherinnen und -Seher sind nicht betroffen. Jeder betroffene Haushalt wird individuell angeschrieben und informiert.

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