VP-Leeb: Ein Stadtrat mit dem Rücken zur Wand

Budgetäre, bauliche und politische Umstände als wenig innovative Grundlage des Handelns Mailath-Pokornys

Wien (OTS) - Die Idee des Neubaus rund um das Wien Museum wird
seit mehr als zwei Jahren gewälzt, das Volkstheater ist nicht erst seit gestern baufällig, die Vereinigten Bühnen mussten, dank zusätzlicher Bau- und Investitionskostenzuschüssen, bislang überhaupt keine finanziellen Abstriche machen, eine saubere Lösung der Causa Kunsthalle und KÖR wurde monatelang verzögert und die Zukunft des Künstlerhauses sowie die finanzielle Misere eines der Flaggschiffe der Wiener Theaterlandschaft interessiert Mailath-Pokorny eigentlich nicht. Auch Ankündigungen über eine Erhöhung des Kulturbudgets scheinen auf unterschiedlicher Wahrnehmung von Beamtenschaft und Kulturstadtrat zu basieren. Laut Beamten der MA 7 werden nämlich rund 8 Millionen Euro im Kulturbudget eingespart.

"SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny ist ein Getriebener seiner eigenen Versäumnisse. Die unbearbeiteten Baustellen der letzten Jahre und die zunehmend schwierige budgetäre Situation fördern nunmehr den Unwillen, Entscheidungen zu treffen und die ständige Freunderlwirtschaft der roten Kulturpolitik zu Tage", so ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb zum heutigen Interview von Kulturstadtrat Mailath Pokorny im Kurier.

Dabei sind noch gar nicht alle Problemfelder der Wiener Kulturpolitik in der Öffentlichkeit behandelt worden. Als da zum Beispiel die endlich notwendige Reform der Wiener Symphoniker oder der dringend erforderliche Ausbau des Wiener Musikschulwesens wären.

"Mittlerweile wird die jahrzehntelange Kulturpolitik des mit Steuermitteln erkauften Stillschweigens von Strukturproblemen schonungslos aufgedeckt. Was wir allein im ersten Jahr der rot-grünen Koalition erleben, ist nur die Spitze des Eisbergs der Versäumnisse, die wir im Kulturbereich dieser Stadt noch erleben werden", so Leeb abschließend.

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