- 08.11.2011, 11:33:03
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WGKK und Hanusch-Krankenhaus sind bei der Senioren-Messe mit dabei
Beratung und Information zu Gesundheitsthemen von 9. bis 12. November
Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und das in
ihrem Besitz stehende Hanusch-Krankenhaus sind auch heuer wieder mit
zahlreichen Service-Angeboten, Informationen und fachlicher Beratung
bei der Herbst Senioren Messe von 9. bis 12. November 2011 in der
Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr präsent. Veranstaltungsort ist das
Messegelände Wien. An jedem Messetag gibt es unterschiedliche
Gesundheitsschwerpunkte und die Möglichkeit, mit den täglich
wechselnden Expertinnen und Experten ein persönliches Gespräch zu
führen. Die Besucherinnen und Besucher der Seniorenmesse können sich
zudem mit ihren Anliegen an eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt
wenden, einen Sehtest vornehmen oder ihren Blutdruck und Blutzucker
messen lassen.
Am Mittwoch, dem 9.11., steht die Internistin Dr.in Pia
Plasenzotti den Besucherinnen und Besuchern der Seniorenmesse für
alle Fragen zum Thema Osteoporose und deren Behandlungsmöglichkeiten
zur Verfügung. "Die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken,
steigt mit zunehmendem Alter", sagt die Fachärztin. Frauen sind
dreimal häufiger von dieser Krankheit betroffen als Männer. Mit
regelmäßiger Bewegung und richtiger Ernährung kann die Krankheit
positiv beeinflusst oder sogar verhindert werden. Eine Diätologin
gibt zudem Tipps zur richtigen Lebensmittelauswahl.
Am Donnerstag, dem 10.11., geht der Ombudsmann der Wiener
Gebietskrankenkasse, Mag. Jakob Pumberger, auf die Fragen und
Anliegen der Besucherinnen und Besucher der Seniorenmesse ein: "Ich
möchte ein Ansprechpartner für Anregungen, Beschwerden und Lob sein
und den Leuten die Arbeit der WGKK-Ombudsstelle näherbringen. Bereits
heute sind ein Viertel aller Kundinnen und Kunden, die sich bei uns
melden, Seniorinnen und Senioren", sagt Mag. Pumberger. "Das zeigt,
dass diese Bevölkerungsgruppe unser Service und unsere Kompetenz
gerne annimmt. Neben der Beratung im Einzelfall, dessen Lösung
vielleicht manchmal nicht gleich vor Ort möglich sein wird,
interessiere ich mich auch für die generellen Nöte von Seniorinnen
und Senioren, wenn es um die Wiener Gebietskrankenkasse geht.
Seniorinnen und Senioren kommen häufiger als andere Versicherte mit
medizinischen Einrichtungen in Berührung. Ihre Erfahrungen und
Eindrücke sind daher eine wichtige Grundlage für uns, um unsere
Serviceleistungen zu optimieren."
"Bewegt gesund" bringt mehr Lebensqualität
Am Freitag, dem 11.11., ist die Mitarbeiterin der WGKK-Abteilung
für Gesundheitspolitik und Prävention, Johanna Koth, in der
"Beratungsecke" zu Gast. Sie steht den Besucherinnen und Besuchern
bei allen Fragen zum kostenlosen Bewegungsprogramm "Bewegt gesund"
zur Verbesserung des Gesundheitszustandes zur Verfügung. "Auch im
fortgeschrittenen Alter kann bei kontinuierlicher Teilnahme eine
Verbesserung des Allgemeinzustandes erzielt werden", sagt Johanna
Koth. Nach einem halben Jahr seien bereits ein niedrigerer Blutdruck
und eine Senkung der Langzeit-Blutzuckerwerte messbar. Johanna Koth
gibt auch gerne zu allen Fragen rund um das
Langzeitbetreuungsprogramm "Therapie Aktiv - Diabetes im Griff"
Auskunft, das die WGKK gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für
Wienerinnen und Wiener mit Diabetes mellitus Typ 2 ins Leben gerufen
hat. An "Therapie Aktiv - Diabetes im Griff" nehmen fast 6.700
Betroffene teil. Das Programm, bei dem die Diabetikerinnen und
Diabetiker selbst in die Behandlung eingebunden werden, ist
individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten
abgestimmt. Erreichbare Ziele werden von den Betroffenen mit der
Ärztin oder dem Arzt gemeinsam festgelegt.
Am Samstag, dem 12.11., können sich die Besucherinnen und Besucher
persönlich an die Gynäkologin Dr.in Claudia Linemayr-Wagner vom
WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Mitte wenden. "Da Frauen immer älter
werden, nehmen auch die gesundheitlichen Probleme der Frauen zu",
sagt die Fachärztin. Dies betreffe Krebserkrankungen ebenso wie die
Tabu-Themen Harninkontinenz oder sexuelle Probleme im Alter. Es habe
sich gezeigt, dass viele Frauen das WGKK-Angebot für eine
persönliche, gynäkologische Beratung bei Veranstaltungen sehr gerne
nutzen. "Es gibt viele therapeutische Möglichkeiten, damit Sexualität
im Alter den Frauen wieder mehr Freude macht", sagt die Gynäkologin.
Ein dringendes Anliegen ist der Ärztin die jährliche, gynäkologische
Kontrolluntersuchung von Frauen im fortgeschrittenen Alter -
einschließlich Mammographie und Krebsabstrich. "Viele ältere Frauen
glauben, das sei nicht mehr nötig, wobei sie nicht wissen, dass die
Krankheitsanfälligkeit im Alter zunimmt", sagt Dr.in Linemayr-Wagner.
An jedem Tag der Seniorenmesse stehen eine Zahnärztin oder ein
Zahnarzt den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. "Wir geben
zum Beispiel Tipps zur Pflege von Prothesen und informieren über
Möglichkeiten von Prothesenreparaturen. Darüber hinaus beantworten
wir auch gerne Fragen zu den Kosten für prothetischen Zahnersatz und
geben Auskunft über den Anteil, der von der Wiener
Gebietskrankenkasse übernommen wird", sagt Dr.in Monika Frank. Anhand
von Ausstellungsstücken können sich die Besucherinnen und Besucher
die Handhabung von Prothesen aus Kunststoff oder Modellgussprothesen
aber auch den Umgang mit einer Totalprothese anschaulich erklären
lassen. Die zahnärztliche Beratung umfasst auch die
Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfleischerkrankungen sowie das Thema
professionelle Mundhygiene.
Im Rahmen der gesamten Veranstaltung können die Besucherinnen und
Besucher ihre Sehleistung überprüfen lassen: "Mit dem Sehprobegerät
können wir kontrollieren, ob die Sehleistung altersentsprechend ist",
sagt Orthoptistin Sabine Gabler vom Hanusch-Krankenhaus. "Wenn die
Sehleistung vermindert ist und durch eine Brille nicht verbessert
werden kann, dann raten wir, sobald wie möglich eine Augenärztin oder
einen Augenarzt aufzusuchen", sagt Gabler. Bei der Veranstaltung kann
man sich natürlich auch über eine Operation des "Grauen Star"
informieren, die jetzt im Hanusch-Krankenhaus tagesklinisch
durchgeführt werden kann. Frau Gabler ist es ein besonderes Anliegen
darauf hinzuweisen, dass langsam fortschreitende
Sehverschlechterungen, die z. B. beim "Grauen Star", "Grünen Star"
oder auch bei Netzhauterkrankungen auftreten, häufig von den
Patientinnen und Patienten nicht bemerkt werden. Diese
Sehverschlechterungen können aber ein deutliches Risiko darstellen,
etwa beim Autofahren.
Rückfragehinweis:
Wiener Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Brigitte Kilian Wienerbergstraße 15-19 1100 Wien Tel.: +43 1 601 22-1351 Fax.: +43 1 601 22-2135 E-Mail: [email protected] www.wgkk.at
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