- 08.11.2011, 10:47:20
- /
- OTS0096 OTW0096
AK zu Diskriminierung: Gleichbehandlungsgesetz nutzen und weiterentwickeln
AK Vizepräsident Bacher-Lagler: Gutes Zusammenleben ist Standortvorteil Österreichs. Das muss auch künftig gesichert werden
Wien (OTS) - Ein zu fremd klingender Name oder dunkles Haar
reichen oft schon: Viele Menschen in Österreich klagen immer wieder
über Diskriminierung und Rassismus bei der Suche nach einem
Arbeitsplatz, nach einer Wohnung oder im alltäglichen Leben.18
Prozent aller ÖsterreicherInnen haben einen Migrationshintergrund,
die meisten leben in Österreich seit vielen Jahren, viele haben die
österreichische Staatsbürgerschaft und werden doch benachteiligt. "Da
müssen wir gegensteuern. Das gute Zusammenleben in Österreich ist ein
internationaler Standortvorteil. Den müssen wir ausbauen", sagte AK
Vizepräsident Norbert Bacher-Lagler auf der Tagung "Gleichbehandlung.
Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel ethnischer Diskriminierung"
heute im AK Bildungszentrum.
Ein wichtiges Instrument um sich gegen Diskriminierung zu wehren,
ist das Gleichbehandlungsgesetz. "Das muss aber auch genutzt und
weiterentwickelt werden", so Bacher-Lagler. Denn der Kampf gegen
Ungleichbehandlung sei ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung
des Landes: Menschen mit Migrationshintergrund sind Arbeitnehmer und
Arbeitnehmerinnen, Konsumenten und Konsumentinnen. Sie sind die
Schüler und Schülerinnen von heute und die Fachkräfte von morgen.
"Der soziale Friede in einer Ge-sellschaft lebt von
gleichberechtigter Teilhabe aller Menschen und von ihren
Möglichkei-ten zur beruflichen und persönlichen Entfaltung", sagt
Bacher-Lagler.
Auf der Tagung diskutierten ExpertInnen der Universitäten Wien und
Klagenfurt, des Zentrums für soziale Innovation, der
Anti-Rassismus-Organisation ZARA, des Klagsverbands zur Durchsetzung
der Rechte von Diskriminierungsopfern, der Sinnfabrik, der
Gleichbehandlungskommission, des Gleichbehandlungsausschusses im
Nationalrat, der Volksanwaltschaft und der Arbeiterkammer über
Möglichkeiten, das Gleichbehandlungsgesetz zu nutzen und weiter zu
entwickeln.
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Ute Bösinger
Tel.: (+43-1) 501 65-2779
mailto:[email protected]
wien.arbeiterkammer.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW






