• 07.11.2011, 09:41:17
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FSG-GÖD diskutiert Anträge an den Gewerkschaftstag

Vom Dienstrecht, Besoldung Neu bis zur Arbeitszufriedenheit

Wien (OTS) - (FSG-GÖD) Die Themen der Anträge, die die Delegierten
der Konferenz der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (FSG-GÖD) diskutieren und
beschließen werden, sind breit gestreut. Sie reichen von
Dienstrechtsfragen, der Besoldung Neu, der Arbeitszufriedenheit bis
hin zur Generationenpolitik. Die Fraktionskonferenz findet ab 13.00
Uhr im Austria Center Vienna statt und beginnt mit einem Referat von
Bundeskanzler Werner Faymann.++++

Bei einem neuen Dienstrecht müssen berufsspezifische Besonderheiten
berücksichtigt werden. Eine Besoldungsreform solle unter Beibehaltung
der Lebensverdienstsumme eine flachere Struktur und damit eine
Anhebung der Anfangsbezüge bringen. Zulagen und Nebengebühren seien
in die Besoldung zu integrieren. Das wird in einem Antrag gefordert.

In einem anderen Antrag wird die Verleihung der
Kollektivvertragsfähigkeit für jede ausgegliederte Einrichtung auf
gesetzlicher Grundlage verlangt. Weiters sollen vergleichbare
ausgegliederte Einrichtungen in kollektivvertragliche Dachverbände
zusammengeschlossen werden.

Da im Öffentlichen Dienst trotz formeller Gleichstellung der
Geschlechter die Fraueneinkommen im Durchschnitt um 16 Prozent
niedriger sind als jene der Männer, werden Maßnahmen gefordert, die
"konstruktiv helfen, die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen
zu schließen". Da auch im Öffentlichen Dienst Stress, Mobbing und
mangelnde Kontaktfähigkeit zunehmen, wird ein "unabhängiges Gremium,
das schwierige Fälle begutachtet und zu einer zufriedenstellenden
Lösung zuführt", gefordert. Weiters sollen sogenannte
"IntegrationslotsInnen" den immer mehr werdenden Beschäftigten mit
Migrationshintergrund zur Verfügung stehen.

Gefordert wird auch, dass der sogenannte "Pensionssicherungsbeitrag"
beseitigt werde. Dieser sei, so die Begründung des Antrages, "durch
die Änderungen im Pensionsrecht und vor allem bei BezieherInnen von
niedrigen Pensionen nicht mehr zu begründen."

Rückfragehinweis:
FSG-GÖD-Presse
Franz Fischill
Mobil: 0664/814 63 11
e-mail: [email protected]

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