EANS-Adhoc: AMAG Austria Metall AG /Anhaltend solides Wachstum und gute Ergebnisentwicklung

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04.11.2011

  • Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2011 in allen Segmenten anhaltend erfreulich. Auftragsstand weiterhin zufriedenstellend.
  • Wesentliche Steigerung im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Rekordjahres 2010: Umsatzerlöse: + 15 Prozent auf 627,6 Mio. Euro; EBIT: + 22 Prozent auf 90,7 Mio. Euro; Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: + 17 Prozent auf 77,3 Mio. Euro
  • Solide Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent und niedriger Nettofinanzverschuldung von 23,8 Mio. Euro per Ende September 2011
  • Positiver Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 wird bestätigt

Kennzahlen der AMAG Gruppe

in mEUR Q3/ Q3/ Veränd. Q1-Q3/ Q1-Q3/ Veränd. 2010*) 2011 2010*) in % 2011 2010*) in % Umsatzerlöse 198,4 192,9 3% 627,6 547,7 15% 728,0 EBITDA 42,7 35,3 21% 124,6 108,2 15% 139,0 Abschreibungen (11,5) (11,2) 3% (33,9) (33,8) 0% (45,1) EBIT 31,2 24,1 29% 90,7 74,5 22% 93,8 Ergebnis nach Ertragsteuern 27,9 21,5 30% 75,9 58,7 29% 75,7 Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,79 2,15 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 21,5 25,1 (15%) 77,3 66,3 17% 75,4 Cashflow aus Investitions- tätigkeit (12,9) (9,8) 31% (29,6) (26,9) 10% (43,5) Working Capital Employed 1) 249,9 202,9 23% 228,4 Capital Employed 2) 512,4 453,0 13% 466,6 Eigenkapital 523,2 495,4 6% 514,2 Nettofinanzverschuldung 3) 23,8 (14,1) - (4,7) Mitarbeiter 4) 1.244 1.193 4% 1.230 1.170 5% 1.175

*) die angeführten Vergleichswerte für das Jahr 2010 beziehen sich auf die AMAG Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften
1) Vorräte, Forderungen aus Liefungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen für Investitionen)
2) Jahresdurchschnitt aus Eigenkapital, verzinsliche Finanzverbindlichkeiten, Finanzmittelbestand
3) verzinsliche Finanzverbindlichkeiten, plus unverzinsliches Darlehen (Kanada), minus Finanzmittelbestand
4) Durchschnittliches Leistungspersonal (Full time equivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Der anteilige Personalstand aus der 20 % Beteiligung an der Elektrolyse Alouette (ca. 200 Mitarbeiter) ist im Mitarbeiterstand nicht enthalten.

Die Entwicklung der AMAG Gruppe in den ersten drei Quartalen 2011

In den ersten drei Quartalen 2011 konnte die AMAG Gruppe erneut die Werte aus der Vergleichsperiode des Rekordjahres 2010 deutlich übertreffen. So betrug der Umsatz 627,6 Mio. Euro und lag damit um 15 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (547,7 Mio. Euro). Der Umsatz des dritten Quartals 2011 betrug 198,4 Mio. Euro und lag damit bei nahezu unveränderten Absatzmengen mit drei Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) der Gruppe betrug nach den ersten drei Quartalen 124,6 Mio. Euro und lag damit um 16,4 Mio. Euro (oder 15 Prozent) über dem Ergebnis der vergleichbaren Vorjahresperiode (108,2 Mio. Euro). Das EBITDA des dritten Quartals 2011 betrug 42,7 Mio. Euro und lag damit um 7,4 Mio. Euro oder 21 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Das EBIT wuchs in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr sogar um 22 Prozent auf 90,7 Mio. Euro. Im Vergleich des dritten Quartals stieg das EBIT um 29 Prozent auf 31,2 Mio. Euro.

Überproportional konnte der Periodenüberschuss angehoben werden. Das Ergebnis nach Steuern für die ersten drei Quartale 2011 betrug 75,9 Mio. Euro und lag damit um 29 Prozent über dem Ergebnis des Vergleichszeitraumes (+ 30 Prozent auf 27,9 Mio. Euro im dritten Quartal).

Die Finanzierungs- und Kapitalstruktur zum Quartalsende mit einer geringen Nettofinanzverschuldung von 23,8 Mio. Euro, einem Eigenkapital von 523,2 Mio. Euro und einer robusten Eigenkapitalquote von 57 Prozent bildet die solide Basis für die geplanten Ausbauvorhaben.

Details zu den Ergebnissen der Segmente finden Sie im Finanzbericht des 3. Quartals 2011 auf der Webseite www.amag.at unter Investor Relations.

Ausblick für das Jahr 2011

Die Prognosen für den Verbrauch an Primäraluminium bzw. Aluminiumwalzprodukten haben sich seit dem letzten Quartal nicht grundlegend verändert. Für Primäraluminium wird in der Branche von einem Verbrauchswachstum zwischen neun Prozent und maximal 12 Prozent im Jahr 2011 ausgegangen. An der Einschätzung, dass sich die Nachfrage nach Aluminium in den nächsten 10-12 Jahren verdoppeln wird, hat sich nichts geändert. Für den globalen Verbrauch von Walzprodukten geht CRU für 2011 weiterhin von rund 20 Millionen Tonnen (+ acht Prozent) nach 18,5 Millionen Tonnen in 2010 aus.

Die AMAG erwartet vor diesem Hintergrund und auf Basis der zufriedenstellenden Auftragslage auch im letzten Quartal 2011 eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Insbesondere aufgrund planmäßiger Wartungsarbeiten am Standort Ranshofen im August und Dezember ist im Vergleich zum ersten Halbjahr von einer geringeren Absatzmenge auszugehen.

Der Vorstand erwartet für das 4. Quartal 2011 im Segment Metall weiterhin hohe Rohstoffkosten. Unter der Annahme eines stabilen Aluminiumpreises treten zudem die positiven Bewertungseffekte im Schlussquartal nicht mehr auf. Das Management der AMAG bestätigt trotzdem den im Rahmen des Halbjahresergebnisses gegebenen Ausblick für das Jahr 2011 und geht aus aktueller Sicht weiterhin von einer Steigerung der Profitabilität über die Rekordwerte des Vorjahres aus.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung ================================================================================ Über die AMAG Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Produzent von Primäraluminium und hoch qualitativen Aluminiumguss und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. 1.175 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 728 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 139 Mio. Euro.

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