- 03.11.2011, 13:27:16
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Vassilakou/Hora: Grundlagen für mögliche Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung liegen vor
Studie beleuchtet Parksituation in Wien und wurde der Kommission für Parkraummanagement vorgelegt
Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Sitzung der Kommission für
Parkraummanagement wurde die Studie "Verkehrliche und städtebauliche
Grundlagen für die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung" den
BezirksvertreterInnen, den VertreterInnen der Wirtschafts- und
Arbeiterkammer und den anderen Parteien vorgelegt. Die Studie dient
als Daten-Basis für die Diskussion für eine mögliche Ausweitung der
Parkraumbewirtschaftung.
Die Studie umfasst stichprobenartige Untersuchungen über die
Parksituation in den Bezirken 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19,
21, 22, und 23. Insgesamt sind im Untersuchungsgebiet rund 200.000
Stellplätze vorhanden. Ausgehend von statistisch ausgewählten
Zählbereichen wurde die Parksituation für das gesamte
Untersuchungsgebiet hochgerechnet.
Die Untersuchung zeigt, dass es im Untersuchungsgebiet in vielen
Bereichen teilweise massive Überparkung gibt. Die Vollauslastung von
85 Prozent wird in sechs Bezirken im Untersuchungsgebiet erreicht
beziehungsweise überschritten. Weitere Bezirke sind nur knapp unter
der Vollauslastungsgrenze. Damit ist Handlungsbedarf gegeben. Rund 25
Prozent der PKW, die im Untersuchungsgebiet parken, haben
Nicht-Wiener-Kennzeichen.
Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung würde die
Stellplatznachfrage in den dicht bebauten Gebieten um 35 Prozent und
im Umfeld der U- und S-Bahnstationen sogar um 41 Prozent verringern.
Der Auslastungsgrad innerhalb der Bewirtschaftungszone würde dadurch
auf rund 60 bis 70 Prozent sinken.
Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Die Studie zeigt: Das Wiener
Parksystem stößt an seine Grenzen. In vielen Bereichen im
Untersuchungsgebiet sind keine Stellplätze mehr vorhanden, die
Straßen sind voll ausgelastet. Die Ausweitung der
Parkraumbewirtschaftung würde Entlastung bringen und dazu führen,
dass die Stellplatznachfrage um mehr als ein Drittel zurück geht, in
manchen Bereichen sogar um über 40 Prozent. Diese verkehrslenkenden
Effekte bringen der Stadt mehr Lebensqualität, weniger Lärm, weniger
Abgase. Jetzt haben die Bezirke die Möglichkeit, auf Basis dieser
Erhebungen sinnvolle Grenzen für die Parkraumbewirtschaftung
festzulegen."
Der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, LAbg. Karlheinz Hora ergänzt:
"Wir haben im rot-grünen Koalitionsabkommen die Evaluierung der
Parkraumbewirtschaftung und die Prüfung einer möglichen Ausweitung
des Parkpickerls vereinbart. Die nun vorliegende Studie liefert dazu
wichtiges Datenmaterial. Die letztgültige Entscheidung liegt muss
aber bei den Bezirksvorsteherinnen und -Vorstehern liegen, die die
Situation in ihren jeweiligen Bezirken am genauesten kennen. Eine
Entscheidung gegen deren Meinung wird es nicht geben. Wichtig wird
auch ein konzertiertes Vorgehen sein, um mögliche Verdrängungseffekte
auf andere Bezirke zu vermeiden."
Die Studie ist unter www.wien.at herunterzuladen.
Rückfragehinweis:
Andreas Baur Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou 0664 831 74 49 andreas.baur@wien.gv.at Louis Kraft, SPÖ-Klub Rathaus, Presse Telefon: +43 (0) 1 4000 81 943 Fax:+43 (0)1 533 47 27 81 91 mailto:louis.kraft@spw.at http://www.rathausklub.spoe.at
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