Aktionismus ersetzt beim VGT weiterhin fehlende Argumente

Wien (OTS) - Der VGT (Verein gegen Tierfabriken) hat heute einen weiteren verzweifelten Versuch gestartet, in der Debatte zum Ferkelschutzkorb auf sich aufmerksam zu machen: Aktivisten befestigten beim Landwirtschaftsministerium Transparente. Der Verband der Österreichischen Schweinebauern (VÖS) ist nach wie vor kompromissbereit und fordert eine nachhaltige Lösung.

Nach der Blockade des Landwirtschaftsministeriums im September hat der VGT heute abermals versucht, in der seit Monaten andauernden Diskussion zum Ferkelschutzkorb Boden zu gewinnen. "Scheinbar setzt der VGT lieber auf billigen Aktionismus anstatt sich mit Fakten auseinanderzusetzen. Denn ohne Ferkelschutzkorb würden jährlich rund 500.000 kleine Ferkel qualvoll erdrückt. Während die Schweinebauern auf eine tragfähige Lösung im Sinne des Tierschutzes pochen, betreibt der VGT weiterhin Blockadepolitik", betont Ing. Georg Mayringer, Geschäftsführer vom Verband Österreichischer Schweinebauern.

Laut Kompromissvorschlag der Schweinebauern soll die Maximalzeit im Ferkelschutzkorb über ein Drittel - von höchstens 156 Tagen jährlich auf 95 Tage - verkürzt werden. Ein völliges Verbot des Ferkelschutzkorbs hätte für die österreichischen Schweinebauern weitreichende Folgen: Die kleinen heimischen Betriebe könnten dem europäischen Wettbewerbsdruck nicht standhalten, viele müssten zusperren. Als Folge müsste Schweinefleisch künftig aus dem EU-Ausland importiert werden - aus Ländern, in denen der Ferkelschutzkorb nicht verboten ist. Dass dies nicht im Sinne der Konsumenten ist, hat eine Umfrage des VÖS gezeigt: 98,45 Prozent der Konsumenten ist es "sehr wichtig" oder "wichtig", dass ihr Schweinefleisch weiterhin aus Österreich stammt.

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