Wurzer/Grüne Wien zu Bildungsvolksbegehren: "Bremsklotz Neugebauer muss sich endlich in Bewegung setzen!"

Faire Startbedingungen für jedes einzelne Kind

Wien (OTS) - "Bremsklotz-Gewerkschafter Fritz Neugebauer muss
sich endlich in Bewegung setzen! Ein Gesamtentwurf für ein neues Bildungssystem in Österreich ist notwendig", betont die Bildungssprecherin der Grünen Wien, Martina Wurzer, anlässlich des morgigen Starts des Bildungsvolksbegehren. Doch die Regierung drehe weiter an kleinen Rädchen. Statt eines Schritts in Richtung Gemeinsamer Schule kämen nur neue Türschilder für Hauptschulen, statt Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht werde am Nachmittag bestenfalls Betreuung gesorgt, statt einer leistungsfördernden Modularen Oberstufe würde um zwei oder drei Fünfer im Zeugnis gestritten. "Weder die Umsetzung der gemeinsamen, akademischen PädagogInnenausbildung, noch die Reform der Schulverwaltung ist in Sicht", so Wurzer.

Die Grünen Wien rufen alle WienerInnen dazu auf, das Bildungsvolksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen und sich für Chancengerechtigkeit, Lernfreude und individuelle Förderung stark zu machen. Es geht um nichts weniger als das bestmögliche Bildungssystem für Österreich. Bildung ist die wichtigste Ressource für die Entwicklung unserer Gesellschaft und alle Kinder müssen gleichen Zugang dazu haben. Alle Kinder müssen ein Recht auf die bestmögliche Bildung haben. Das gegenwärtige Bildungssystem leiste das leider nicht, so die Grüne Bildungssprecherin Zu viele Begabungen werden nicht erkannt, zu viele Kinder bleiben zurück.
Die Grünen Wien verlangen, dass alle Kinder hochwertige Bildungsangebote erhalten - unabhängig vom Elternhaus!

Wir unterstützen das Bildungsvolksbegehren, weil:
wir faire Startbedingungen für jedes einzelne Kind wollen - Bildung beginnt im Kindergarten!
die Gemeinsame Schule für alle 6- bis 14-jährigen - international längst erwiesen - die bestmögliche Bildung garantiert!
wir eine flächendeckende Ganztagsschule mit verschränkten Lern- und Erholungsphasen wollen!
unsere Universitäten und Fachhochschulen mehr Geld brauchen, wenn wir nicht zum europäischen Nachzügler werden wollen!

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