- 02.11.2011, 09:57:03
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FP-Guggenbichler: Häupl soll jetzt auch in Floridsdorf ein klares Zeichen setzten
Natur-, Tier- und Artenschutzschutz und der breite Bürgerwille dürfen nicht ignoriert werden
Wien (OTS/fpd) - Nachdem kürzlich durch die MA 22 festgestellt
wurde, dass im Bereich des Heerespitals und des Marchfeldkanals weit
mehr als 800 Ziesel ihre Heimat gefunden haben, ist es jetzt endlich
an der Zeit zu handeln und den Tierschutz ernst zu nehmen.
"Bei den vorgeschlagenen Ausgleichsflächen für die Ziesel kann es
sich nur um einen schlechten Scherz handeln. Es ist doch klar dass es
sich zum heutigen Zeitpunkt nur mehr um eine Restpopulation handelt,
die durch eine weitere Einschränkung des Lebensraums weiter minimiert
wird! Eine Minimierung von streng geschützten Tieren widerspricht dem
Wiener Naturschutzgesetz!", erklärt Wiens FP-Umweltsprecher LAbg. Udo
Guggenbichler. Außerdem seien die Ziesel durch die Richtlinie
92/43/EWG streng geschützt.
Auch sind anscheinend im Bereich des Widmungsverfahrens einige
Verfahrensmängel vorgefallen, da von vornherein bekannt gewesen sein
musste, dass dort geschützte Tiere leben. Dies wurde aber nicht
beachtet! Guggenbichlers Frage: "Wird hier Rechtsstaatlichkeit und
Bürgerwille mit den Füssen getreten?"
"Die diesbezügliche Haltung des Wiener Tierschutzvereins ist absolut
unterstützenswert und ich gebe der Hoffnung Ausdruck, dass sich hier
auch die Betonierer-Fraktion der Rathausgrünen Vasillakou, Maresch &
Co. die Aussagen von Frau Petrovic zu Herzen nehmen und endlich den
Tier-und Artenschutz ernst nehmen", so der stellvertretende
Vorsitzende des Umweltausschusses.
Seine Forderung: "Falls es die Wiener Grünen nicht schaffen sollten,
den Umwelt- und auch den Tierschutz zu beachten, schlage ich vor,
dass der Schatten-Planungsstadtrat Bürgermeister Häupl ein erneutes
Machtwort spricht!" Es stelle sich dann jedoch ernsthaft die Frage,
warum Vassilakou eigentlich amtsführende Stadträtin ist, wenn sie
offensichtlich ihr Ressort nicht betreut! (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798
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