- 01.11.2011, 15:13:31
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VBBI zur Presseaussendung von Kukacka (MKV)
Landau: "Mit Mut in die Zukunft statt ängstliche Bewahrung von Stillstand."
Wien (OTS) - "Wenn Kukacka von der Illusion der individuellen
Förderung spricht, so zeigt er, wie wenig zuversichtlich er die
Entwicklungsfähigkeit des österreichischen bildungs- und
bildungspolitischen Systems einschätzt", so Daniel Landau,
Unterstützer und Mitorganisator des Bildungsvolksbegehren, als
Reaktion auf die Aussendung des MKV von heute, Dienstag. "Genau da
setzt aber das Bildungsvolksbegehren an. Wir müssen es uns leisten,
jene Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den nächsten Generationen
ermöglichen, die beste Bildung zu erhalten. Alles andere kommt uns
auf Dauer nur noch teurer", erklärt Landau die Anliegen des
Volksbegehren, und weiter "Daher muss das öffentliche Schulwesen so
attraktiv und leistungsgerecht werden, dass auch teure Privatschulen
keinen Startvorteil mehr für die Kinder bedeuten. Es geht nämlich
nicht darum, wer sich die beste Bildung leisten kann, sondern um die
Förderung und Forderung aller Kinder zu ihrem Leistungsmaximum hin."
Auch das Ende des Gymnasiums sieht Landau nicht durch das
Bildungsvolksbegehren gefordert: "Von mir aus kann es auch das
Gymnasium für alle sein - vor allem, wenn es die dringend notwendigen
modernen pädagogischen Konzepte durchgängig verinnerlicht, wie etwa
Gruppen- und Projektarbeit, verschränkten Unterricht und Abschaffung
der unsäglichen 50-Minuten-Einheiten, um nur einige Beispiele zu
nennen" sagt Landau
Die berufsbildenden Schulen sieht Landau ebenso nicht gefährdet:
"Auch hier argumentiert Kukacka ängstlich mit den Kosten statt mutig
und zukunftsweisend auf notwendige Reformen zu drängen. Natürlich
gibt es auch in Österreich gute Schulen mit hervorragenden
Leistungen, und von diesen sollten wir auch lernen. Das kann aber
nicht heißen, dass jede Veränderung gleich mit dem Untergang des
Abendlandes und dem Ende von Schulformen gleichgesetzt wird" so
Landau.
"Wir müssen mit Mut in die Zukunft gehen und die notwendigen
Reformen anpacken, statt ängstlich den Stillstand zu bewahren. Dafür
steht das Bildungsvolksbegehren und deshalb ist es so wichtig, dass
es von ganz vielen Menschen unterschrieben wird", ruft Landau
abschließend die Österreicherinnen und Österreicher zum
Unterschreiben des von 3. bis 10. aufliegenden Volksbegehren auf.
Rückfragehinweis:
Volksbegehren Bildungsinitiative Mag. Georg Koenne, Pressereferent T: 01/3100740-24 F: 01/3100740-40 E: [email protected] W: www.nichtsitzenbleiben.at
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