VBBI zur Presseaussendung von Kukacka (MKV)

Landau: "Mit Mut in die Zukunft statt ängstliche Bewahrung von Stillstand."

Wien (OTS) - "Wenn Kukacka von der Illusion der individuellen Förderung spricht, so zeigt er, wie wenig zuversichtlich er die Entwicklungsfähigkeit des österreichischen bildungs- und bildungspolitischen Systems einschätzt", so Daniel Landau, Unterstützer und Mitorganisator des Bildungsvolksbegehren, als Reaktion auf die Aussendung des MKV von heute, Dienstag. "Genau da setzt aber das Bildungsvolksbegehren an. Wir müssen es uns leisten, jene Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den nächsten Generationen ermöglichen, die beste Bildung zu erhalten. Alles andere kommt uns auf Dauer nur noch teurer", erklärt Landau die Anliegen des Volksbegehren, und weiter "Daher muss das öffentliche Schulwesen so attraktiv und leistungsgerecht werden, dass auch teure Privatschulen keinen Startvorteil mehr für die Kinder bedeuten. Es geht nämlich nicht darum, wer sich die beste Bildung leisten kann, sondern um die Förderung und Forderung aller Kinder zu ihrem Leistungsmaximum hin."

Auch das Ende des Gymnasiums sieht Landau nicht durch das Bildungsvolksbegehren gefordert: "Von mir aus kann es auch das Gymnasium für alle sein - vor allem, wenn es die dringend notwendigen modernen pädagogischen Konzepte durchgängig verinnerlicht, wie etwa Gruppen- und Projektarbeit, verschränkten Unterricht und Abschaffung der unsäglichen 50-Minuten-Einheiten, um nur einige Beispiele zu nennen" sagt Landau

Die berufsbildenden Schulen sieht Landau ebenso nicht gefährdet:
"Auch hier argumentiert Kukacka ängstlich mit den Kosten statt mutig und zukunftsweisend auf notwendige Reformen zu drängen. Natürlich gibt es auch in Österreich gute Schulen mit hervorragenden Leistungen, und von diesen sollten wir auch lernen. Das kann aber nicht heißen, dass jede Veränderung gleich mit dem Untergang des Abendlandes und dem Ende von Schulformen gleichgesetzt wird" so Landau.

"Wir müssen mit Mut in die Zukunft gehen und die notwendigen Reformen anpacken, statt ängstlich den Stillstand zu bewahren. Dafür steht das Bildungsvolksbegehren und deshalb ist es so wichtig, dass es von ganz vielen Menschen unterschrieben wird", ruft Landau abschließend die Österreicherinnen und Österreicher zum Unterschreiben des von 3. bis 10. aufliegenden Volksbegehren auf.

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