Kärntner Landesausstellung übertraf alle Erwartungen

68.130 Besucher sahen "Glaubwürdige bleiben - 500 Jahre protestantisches Abenteuer" in Fresach

Wien (OTS) - Mit einer überaus erfolgreichen Schlussbilanz endete heute am Reformationstag in Fresach die diesjährige Kärntner Landesausstellung "Glaubwürdig bleiben - 500 Jahre protestantisches Abenteuer". Alle Erwartungen übertrafen die 68.130 Besucher (hochgestecktes Ziel der Veranstalter waren 60.000) die vom 7. Mai bis zum 31. Oktober 2011 nach Fresach kamen, um dort mehr über Kärntens evangelische Geschichte zu erfahren. Zudem gab es noch eine themenbezogene Ausstellung "Lebenszeichen - Kärntner Protestanten aus 500 Jahren" in der Landhausgalerie, die in Verbindung zur Landesausstellung stand und zusätzlich rund 10.000 Besucher verzeichnen konnte. Einen wichtigen Beitrag für das Zustandekommen dieser hohen Besucherzahl leisteten unter anderem rund 80 jugendliche Guides und viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die durch ihre Führungen bleibende Eindrücke bei den Besuchern hinterließen.

Entsprechend zufrieden gaben sich die Verantwortlichen anlässlich der Abschlusspressekonferenz, die im altehrwürdigen Toleranzbethaus in Fresach stattfand. Ein positives Resümee zogen alle Beteiligten, darunter Initiator, Kärntens Superintendent Manfred Sauer, Projektträger Rektor Diakonie de La Tour Hubert Stotter, Projektleiter Johannes Rampler, Landesarchivdirektor Wilhelm Wadl, die Sponsoren Raiffeisen mit Vorstand Georg Messner und AMS mit Landesgeschäftsstellenleiter Wolfgang Haberl, Ministerialrat Karl Schwarz vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Fresachs Bürgermeister Walter Bernsteiner sowie die Vertreter der Landesregierung mit Landesrat Josef Martinz, Landeshauptmannstellvertreter Peter Kaiser und Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Besonders das einmalige Vermittlungskonzept mit jugendlichen Guides wurde von jedem der Redner lobend hervorgehoben. "Jugendliche haben durch ihre Tätigkeit einen Gegenwartsbezug hergestellt", so der Superintendent, der sich über die absolut positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung freute. Rektor Stotter wies auf den Auftrag der Diakonie hin, "mit bescheidenen Mitteln auf kleinsten Raum etwas Besonderes zu leisten." Für Projektleiter Rampler war es wichtig den Besuchererwartung zu entsprechen, eine wissenschaftliche Aufarbeitung zu gewährleisten, wirtschaftlich im Rahmen zu bleiben sowie mit dem Projekt auch für die Arbeit der Diakonie zu werben.

Für die Zukunft des neuen Diözesanmuseums ist auch schon einiges geplant. Sauer wünsche sich "nachhaltig und nachwirkend den Schwung der Landesausstellung mitzunehmen". Die Nachnutzung stehe so Sauer auf drei Säulen: einer kirchengeschichtlichen und theologischen, einer mit Kunst, Literatur und Musik sowie einer internen die, die Werke und Vereine der evangelischen Kirche betreffe.

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Mag. Nikolaus Onitsch
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Landesausstellung 2011 - Fresach
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