"trend": BP kündigt Bezugsverträge bei OMV

Die OMV-Raffinerie Schwechat könnte ihre größten Kunden verlieren.

Wien (OTS) - Gut informierten Kreisen zufolge hat die Österreichtochter des Mineralölkonzerns BP ihre Bezugsverträge für Treibstoff bei der OMV-Raffinerie Schwechat gekündigt, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Man wolle um bessere Bedingungen verhandeln, heißt es, oder den Lieferanten ganz wechseln. Für die OMV-Raffinerie Schwechat wäre der Ausstieg von BP ein echtes Problem, sind die Briten doch neben der OMV selbst der größte Abnehmer in Schwechat. So gingen in den vergangenen Jahren bis zu 58 Prozent des für andere Marktteilnehmer produzierten Dieselkraftstoffes an BP.

Gerüchteweise verhandelt mit der ENI zudem auch noch ein zweiter großer Schwechat-Kunde um neue Bedingungen: Die Italiener hatten 2010 zu ihrem Agip-Netz auch die Österreichischen Esso-Stationen übernommen und sind gerade dabei Überkapazitäten abzubauen. Weder der neue BP-Boss Patrick Wendeler, noch die ENI wollen sich im "trend" zu den aktuellen Verhandlungen äußern. Das Statement der OMV: "Es steht selbstverständlich jedem Marktteilnehmer frei, von wo er die benötigten Produkte bezieht."

Rückfragen & Kontakt:

trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TRE0002