• 28.10.2011, 14:44:47
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"trend": Emirates erhält grünes Licht für zweite Verbindung Dubai-Wien

Auflage: Monitoring des Passieraufkommens ab Dubai zu anderen Destinationen. / Emirates kooperiert mit Lauda.

Wien (OTS) - Die Emirates Airlines erhält die Genehmigung für den
politisch heftig umstrittenen zweiten täglichen Flug auf der Strecke
Wien - Dubai. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in einer
Vorabmeldung zu seiner am Montag erscheinenden aktuellen Ausgabe.
Laut Informationen des "trend" ist der positive Bescheid, der am
Freitag Nachmittag dem Österreichbüro der Emirates zugestellt worden
ist, allerdings mit der Auflage verbunden, dass die arabische
Fluglinie Daten über die Auslastung der Flüge und die Passagierströme
von Dubai zu weiteren Destinationen dem Verkehrsministerium zur
Verfügung stellt.

Die Lufthansa-Tochter AUA hatte sich in der vergangenen Monaten gegen
eine Aufstockung der Emirates-Flüge gewehrt, da sie dadurch ihre
profitablen Langstreckenflüge, zum Beispiel nach Indien, bedroht
sieht. Die AUA vermutet, dass die Emirates über das Drehkreuz Dubai
jene Ziele bedient, die für die AUA als Langstreckendestinationen von
Bedeutung sind. Die Emirates, denen die AUA wettbewerbsverzerrende
staatliche Beihilfen vorwirft, bestreitet dies allerdings. Martin
Gross, Österreich-Chef der Emirates, dazu im "trend": "Unser
Marktanteil liegt auf den Strecken, die wir gemeinsam fliegen, unter
zehn Prozent." Die Auflage des Verkehrsministeriums soll hier
Klarheit verschaffen, schließlich gilt die Genehmigung des zweiten
Emirates-Fluges vorerst einmal nur für den Winterflugplan.

Die Emirates vergrößern den Druck auf die AUA aber auch noch auf
andere Weise: Vor Kurzem hat Niki Lauda mit den Emirates ein so
genanntes Interline-Agreement geschlossen, das es ermöglicht,
gemeinsame Code-Share-Flüge anzubieten. Damit ist es möglich, zum
Beispiel von Dubai über Wien nach Barcelona zu fliegen - das Ticket
für beide Flüge wird dabei in einem Buchungsvorgang erworben. "Im
Jänner" wird die definitive Entscheidung über erste, konkrete
Angebote fallen, sagt Lauda im kommenden "trend". Das bestätigt auch
Gross.

Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402

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