Grüne Wien/Hebein zu Prostitutionsgesetz: Möglichkeit der Erlaubniszonen nützen

Wien (OTS) - Das Steuerungsteam (bestehend aus
Koalitionspartnern, Polizei und NGOs) hat heute die ersten Erlaubniszonen zur Straßenprostitution in Wien vorgeschlagen. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur operativen Umsetzung des im Juni beschlossenen Prostitutionsgesetzes gesetzt. "Da die heute vorgestellten Zonen in den Bezirken 2, 7, 9, 14 und 15 nicht ausreichen werden, geht unser Appell an die Bezirksvorsteher, bereits in den nächsten Tagen zu klären, welche Teile des Gürtels oder andere Bereiche ihrer Bezirkes sich als Erlaubniszonen eignen", so Birgit Hebein, Sozialsprecherin der Grünen Wien.

In Folge der Neuregelung werden zahlreiche Wohngebiete entlastet, davon profitieren die AnrainerInnen zahlreicher Straßenzüge. Das Prostitutionsgesetz hat Straßenprostitution nicht abgeschafft, sondern erstmals die Möglichkeit der Erlaubniszonen geschaffen. Dazu Hebein: "Wo die Stadtpolitik früher mit Verboten zu regulieren versuchte, ist die Schaffung von Erlaubniszonen ein lösungsorientierter Zugang. Diese gilt es zu nützen".

"Straßenprostitution ist ein Faktum. Es ist unser gemeinsames Interesse dafür zu sorgen, dass in Folge mangelnder sicherer Bereiche Straßenprostitution nicht unkontrolliert verlagert wird, denn dies würde nur die Sicherheit der Frauen gefährden und mehr Probleme für alle schaffen", so Hebein abschließend.

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