Haupteingang des AUVA-Unfallkrankenhauses Meidling wieder geöffnet - Neue Rettungszufahrt zur Nachbehandlung fertig

Wien (OTS) - Das AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling hat den neu gestalteten Haupteingang in der Kundratstraße 37 wieder für Erstversorgung, Nachbehandlung und physikalische Therapie geöffnet. Ebenfalls in der Kundratstraße ist die Rettungszufahrt für Frischverletzte. Für den Rettungstransport zur Nachbehandlung ist die neue Zufahrt in der Untermeidlinger Straße gedacht.

In diesen Tagen konnte der im Februar 2009 umbaubedingt in die Köglergasse verlegte, ursprüngliche Haupteingang wieder geöffnet werden. Parallel dazu ist die neue Nachbehandlungszufahrt in der Untermeidlinger Straße in Betrieb gegangen

"Der Umbau der neuen Intensivbettenstation ist in vollem Gange und soll im Mai 2012 abgeschlossen sein. Dann werden im 4. Stock Umbauarbeiten für eine neue Bettenstation in Angriff genommen. Neben dem UKH soll ab Juni 2012 eine neue Zentralküche mit einem eingeschossigen Parkdeck errichtet werden. Wir hoffen mit allen Zu-und Umbauten im Frühjahr 2014 fertig zu sein" sagt Mag. Reinhard Minixhofer, Direktorstellvertreter der AUVA-Landesstelle Wien.

Das seit 1956 in der Kundratstraße 37 in Wien-Meidling bestehende AUVA-Unfallkrankenhaus wird seit 1996 erweitert und modernisiert. Ziel ist die Konzentration der Behandlungseinrichtungen und Verkürzung der Patientenwege und Wartezeiten. Während des Umbaus wurde fast im Vollbetrieb weitergearbeitet.

Zuletzt wurden das Kellergeschoß sowie die Physiotherapie, die Nachbehandlung und das Schnittbildzentrum in Betrieb genommen. Weiters sind bereits das Erstversorgungszentrum im 1. Obergeschoß mit Erstuntersuchung, Schockraumzone, Schnittbildzentrum, OP-Sälen und Labor modernisiert und die Nachbehandlung samt erweiterter Physiotherapie im Erdgeschoss konzentriert.

Das AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling ist das auf Grund der Patienten- und Operationsfrequenz größte Unfallspital Österreichs. Jährlich werden rund 63.000 Patienten behandelt, davon rund 7.500 stationär. Der stationäre Tag kostet 570 Euro. Knapp 25 Prozent aller Verletzungsopfer im Wiener Raum werden im Meidling behandelt. Es stehen derzeit 142 Betten zur Verfügung, die fast hundertprozentig ausgelastet sind. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 7 Tage. Im AUVA-UKH Meidling sind insgesamt rund 435 Personen beschäftigt, davon 70 Ärzte sowie 232 Pflegerinnen und Pfleger.

Pro Jahr führt das Ärzte-Team an die 4.500 Operationen sowie 21.500 Wundversorgungen und davon wieder 6.500 operativ durch. Schwerpunkte der Behandlung sind mehrfach- und schwer verletzte Patienten, Schädel-Hirn-Verletzungen, Wirbelsäulenverletzungen, Handverletzungen - darunter zahlreiche mikrochirurgische Operationen und Replantationen - sowie die Versorgung aller Arten von Knochenbrüchen und Gelenksverletzungen. Eine besondere Rolle spielt dabei der künstliche Gelenksersatz an Hüfte, Knie und Schulter.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 420.000 Selbständige
sowie 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Die Landesstelle Wien betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

Rückfragen & Kontakt:

Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA-Landesstelle Wien
Telefon mobil: 0676-33 24 879
E-Mail: gabriela.wuerth@auva.at
Im Internet: www.auva.at/wien.

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