APS-Kimberger: Neue Mittelschule ist ein richtiger Schritt, dem weitere folgen müssen!

Davon werden rund 220.000 Schülerinnen und Schüler profitieren und fast 30.000 Lehrerinnen und Lehrer betroffen sein.

Wien (OTS) - "Die Einigung, alle Hauptschulen flächendeckend in ganz Österreich in Neue Mittelschulen umzuwandeln und damit die Neue Mittelschule ins Regelschulwesen überzuführen, ist ein notwendiger und kluger bildungspolitischer Reformschritt, der von uns lange erwartet wurde", stellt Paul Kimberger, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer und damit verantwortlich für rund 70.000 Lehrerinnen und Lehrer in Sachen Neue Mittelschule, fest.

Mit diesem Projekt werden bis zum Schuljahr 2018/2019 1.160 Hauptschulstandorte mit rund 10.500 Klassen zu Mittelschulen weiterentwickelt.

"Wenn wir aber wirklich ernst machen wollen mit einem Angebot über die gesamte pädagogische Bandbreite, mit mehr Individualisierung, verstärkter Talenteförderung und einer differenzierten Leistungsorientierung müssen noch stärker unsere Kinder im Mittelpunkt stehen. Deshalb brauchen wir als nächste Qualitätsschritte für unsere Schulen professionelle Supportsysteme, rechtssichere Erziehungsmittel, eine Ausbildung aller pädagogischen Berufe auf Masterniveau und endlich eine Schwerpunktsetzung auf die frühkindliche Entwicklung unserer Kinder bis hinein ins Volksschulalter", meint Paul Kimberger abschließend und nimmt damit die zuständigen Ressortminister weiterhin in die Pflicht.

Rückfragen & Kontakt:

Paul Kimberger
Vorsitzender der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer
0664/44 54 295

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