Kirchen und Republik nahmen Abschied von Metropolit Staikos

Trauerfeier in Wiener orthodoxer Dreifaltigkeitskathedrale mit u. a. Kardinal Schönborn und Bundespräsident Fischer

Wien, 25.10.11 (KAP) Höchste Repräsentanten von Kirche und Staat mit Kardinal Christoph Schönborn und Bundespräsident Heinz Fischer an der Spitze haben am Dienstagnachmittag Abschied von Metropolit Michael Staikos genommen. Die Trauerfeier in der Wiener griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche für den am 18. Oktober verstorbenen Metropoliten wurde zu einem Bekenntnis für die Ökumene und das gemeinsame Engagement der Kirchen in Europa.

Kardinal Schönborn würdigte in seiner kurzen Ansprache die "ökumenische und brüderliche Haltung" Staikos' und erinnerte an dessen enge Verbundenheit mit Mariazell. Sichtlich bewegt berichtete der Kardinal, dass Metropolit Staikos nur wenige Tage vor seinem Tod noch ins steirische Marienheiligtum gekommen war, "um Abschied zu nehmen".

Dass die Zusammenarbeit und Gemeinschaft der Kirchen in Österreich so vorbildhaft ist, sei wesentlich ein Verdienst von Metropolit Michael, sagte der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura. Der Geist von Metropolit Staikos werde weiterleben: "Wir werden dankbar und entschlossen diesen Weg weitergehen", so Dura.

Der Trauergottesdienst wurde vom Metropoliten von Rhodos, Erzbischof Kyrillos Kogerakis, geleitet, der als Diözesanadministrator fungiert. Als offizieller Vertreter des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. war Metropolit Apostolos Daniilidis (Derkon) nach Wien gekommen.

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