Kommentar zur Kampagne Peer Steinbrücks für seine Kanzlerkandidatur

Berlin (ots) - Steinbrücks Antworten auf die Krise halten nicht immer einer Überprüfung stand. Dass er selbst als Finanzminister einige klare Fehlentscheidungen fällte, entschuldigt er gerne mit dem Hinweis auf den damaligen Zeitgeist. Bei den Fehlern anderer ist er nicht ganz so gnädig. Noch schwerer aber wiegt, dass Steinbrücks Thesen sich seit seinem ersten Buch nicht weiterentwickelt haben. Die Regulierung der Finanzmärkte, der Schuldenschnitt für Griechenland, die "neue Erzählung" für Europa - all das ist richtig und doch abstrakt. Steinbrück predigt aus dem Olymp. Doch als Kandidat muss er konkret werden.

Rückfragen & Kontakt:

Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
berliner-zeitung@berlinonline.de

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN0006