- 21.10.2011, 11:28:22
- /
- OTS0109 OTW0109
Licht in dunkle Geschäfte der Personalvertretung
Rechnungshof und Kontrollausschuss belegen Geldflüsse, die nicht transparent sind. Ab 1.1.2012 sind keine finanziellen Alleingänge Rettenbachers mehr möglich
Klagenfurt (OTS) - Schon der Rechnungshof kritisierte fehlende
Rechnungslegungen und Prüfungen in der Personalvertretung. In der
heutigen Kontrollausschusssitzung des Landtages wurden weitere
Finanzflüsse beanstandet.
"Es muss Licht in diese dunklen Geschäfte der Personalvertretung.
FSG-Rettenbacher hat bisher völlig alleine über rund 100.000 Euro
entschieden und kein ordentliches Budget vorgelegt", sagt heute
Gerlind Robitsch, Spitzenkandidatin der FCG für die
Personalvertretungswahl im Land.
So wurden im Kontrollausschuss Sponsorgelder von Versicherungen und
Banken festgestellt. Weiters seien auch Provisionen von der ÖBB ins
Rettenbacher-Budget geflossen für Fahrkarten für Landesbedienstete.
2,5 % pro Fahrkarte gingen auf irgendein Sparbuch.
"Wer von der Politik jeden Tag Transparenz einfordert, muss selbst
ganz akribisch genau Ordnung in seinem Budget halten. Rettenbacher
muss Licht in diese dunklen Geschäfte bringen!", fordert Robitsch.
"Dass passiert nur, wenn jemand mit der Absoluten regieren kann, ohne
Kontrolle", weist Robitsch hin.
Doch haben die Personalreferenten des Landes nach Vorliegen des
Rechnungshofberichtes bereits reagiert. Ab 1. Jänner 2012 muss die
Personalvertretung einen Jahresplan vorlegen und muss die Verwaltung
des Budgets mit allen Fraktionen abgestimmt werden. "Dann ist Schluss
mit solchen Alleingängen", so Robitsch. (Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖVP Kärnten
Presseabteilung
Tel.: +43 (0)463 5862
mailto:[email protected]
www.oevpkaernten.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV






