Österreichischer Familienbund: Ausbau Kinderbetreuung contra Ausweitung Arbeitszeiten

Jeder Schritt zur freien flexiblen Gestaltung des Familien- und Berufslebens ist begrüßenswert; arbeitsfreier Sonntag muss aufrecht bleiben

Wien/St. Pölten (OTS) - Am Mittwoch wurde einstimmig die neue 15a-Vereinbarung zum Ausbau der Kinderbetreuung beschlossen. Rund 20.000 neue Betreuungsplätze werden damit geschaffen. "Es ist wichtig, Familien die Möglichkeit zu geben, ihr Familienleben frei zu gestalten. Ein entsprechendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen ist dabei unabdingbar", erklärt die Präsidentin des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Andrea Gottweis, "doch dürfen dabei zwei Dinge nicht außer Acht gelassen werden:

Erstens: Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern. Gerade in den ersten Lebensjahren ist eine gute und stabile Bindung der Kinder an ihre Eltern Grundvoraussetzung für Bildung, Selbstbewusstsein und Courage.
Zweitens: Der generell "arbeitsfreie Sonntag" muss aufrecht bleiben. Denn gerade das Wochenende - für Handelsangestellte oft nur mehr der Sonntag - ist einer der wenigen möglichen Familien-Fixpunkte im stressigen Berufsalltag!", warnt die österreichische Familienpolitikerin Gottweis.

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